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Luxair stationiert eigenen Jet in Ensheim

Die Luxemburger Fluggesellschaft hat seit vergangenem Sonntag einen Jet fest in Ensheim stationiert.

Die Luxemburger Fluggesellschaft hat seit vergangenem Sonntag einen Jet fest in Ensheim stationiert.

Saarbrücken/Luxemburg. Die Fluggesellschaft Luxair hat seit Sonntag (31.10.2010) ein eigenes Flugzeug fest am Flughafen Saarbrücken stationiert. Damit wird die Luxair-Station auf dem Saar-Airport, die dann zehn Mitarbeiter umfasst, mit Beginn des Winterflugplans deutlich aufgewertet. „Saarbrücken ist für uns ein ganz wichtiger Flughafen und wir bekennen uns fest zum Saarland und zum saarländischen Markt“, sagte Luxair-Chef Adrien Ney. Vor allem wird die Maschine – ein 37-sitziger Jet des brasilianischen Herstellers Embraer – auf der Strecke Saarbrücken-München eingesetzt, aber auch auf den Strecken nach Hamburg und Berlin. Bisher wurde die München-Strecke von Luxemburg über Saarbrücken beflogen.

Jetzt wird die Strecke gesplittet: Drei Mal pro Woche geht es von Luxemburg direkt nach München und zwei Mal pro Woche von Saarbrücken aus. Für die Fluggäste aus Saarbrücken hat das deutliche Vorteile. Denn oft kam die Luxemburger Maschine bei schlechtem Wetter im Winter verspätet in Saarbrücken an oder blieb ganz am Boden. Auch die Luxemburger Kunden profitieren, da ihnen der Zwischenstopp in Saarbrücken erspart bleibt.

München ist als zweite Groß-Drehscheibe neben Frankfurt für die Passagiere aus dem Saarland interessant: Via München können sie zahlreiche Ziele in der ganzen Welt etwa mit der Lufthansa ansteuern, die diese Flüge im Verbund mit Luxair als Gemeinschaftsflüge anbieten. Vor allem Geschäftsreisekunden nutzen die München-Linie zusehends, sagte Luxair-Deutschland-Managerin Janine Kewerkopf.

Parallel zur Streckenneuordnung bekommt Luxair auf der Linie Luxemburg-München Konkurrenz. Der Partner Lufthansa, der an Luxair 13 Prozent der Anteile hält, fliegt seit Sonntag die gleiche Strecke auch zwei Mal täglich.

Die Manager in der Luxair-Chefetage sind darüber ziemlich sauer, offiziell sagt aber niemand etwas gegen den Gesellschafter. „Hier wird keiner gewinnen, am Schluss setzt jeder Geld zu“, heißt es am Airport Findel. Denn nun herrscht auf der München-Strecke ab Luxemburg Überkapazität – und das bedeutet in der Regel Preiskampf.

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