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M- Petry ist nicht gleich M. Petri

Saarbrücken/Homburg. Ein Buchstabe macht manchmal einen großen Unterschied. Davon können Michael Petry, Stürmer des Fußball-Oberligisten 1. FC Saarbrücken, und Michael Petri, Angreifer des Liga-Konkurrenten FC Homburg, ein Lied singen. „Als Michael Petry in Saarbrücken unterschrieben hat, klingelte bei mir den ganzen Tag das Telefon“, berichtet Michael Petri, mit zehn Treffern bester Torjäger der Homburger, lachend: „Sogar unser zweiter Vorsitzender hat angerufen und gefragt, warum ich ihm nichts von meinem Wechsel erzählt habe.“

Auch der Saarbrücker Petry erhielt Anrufe, die für seinen Namensvetter gedacht waren: „Als Michael sich 2005 die Kreuzbänder abriss, riefen viele Leute bei mir an und wünschten mir gute Besserung.“ Vier Treffer hat der FCS-Petry erzielt. Der 1,90 Meter große Schlacks sieht sich nicht als klassischen Knipser: „Natürlich musst du als Stürmer auch mal die Bude treffen, aber ich sehe mich eher als spielenden Mittelstürmer und Vorbereiter. Außer Nazif Hajdarovic, der ja schon elf Mal getroffen hat, haben wir fünf oder sechs weitere Spieler, die torgefährlich sind.“ Beim FCH hängt vieles an der Treffsicherheit des 1,85 Meter großen Petri. „Als Stürmer lebst du von deinen Mitspielern. Das klappt bei uns ganz gut. Ich profitiere eher von meiner Schnelligkeit, neben mir spielt mit Tobias Mansfeld ein Strafraum-Stürmer. Das passt ganz gut.“

Das Derby am morgigen Samstag, 13.30 Uhr, im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion wird für beide kein Spiel Petry gegen Petri. Auch davon, dass in diesem Spiel zwischen Spitzenreiter FCS und dem Zweiten FCH eine Vorentscheidung im Titelrennen fallen könnte, wollen beide nichts wissen. „Natürlich liegen wir bei einer Niederlage acht Punkte zurück“, sagt Michael Petri, der in den kommenden Tagen zum zweiten Mal Vater wird: „Entscheidend wird aber sein, wie die Mannschaften aus der Winterpause kommen.“ „Das ist ein Top-Spiel. Da brauchen die Trainer nichts zu sagen“, beschreibt Petry die Stimmung im Lager des unbesiegten FCS, „wir haben neun Mal in Folge gewonnen, wir wollen den zehnten Sieg“. Auf einen Tipp wollen sich beide nicht einlassen. „Wir werden mit breiter Brust auflaufen“, sagt Petri, aber: „Saarbrücken ist Favorit.“
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