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Magazin Geo wählt St. Wendeler Weihnachtsmarkt unter die Top-Ten der nostalgischen Märkte

Das Tor zum Weihnachtsmarkt öffnet am Samstag. Dann werden wieder tausende Gäste kommen.

Das Tor zum Weihnachtsmarkt öffnet am Samstag. Dann werden wieder tausende Gäste kommen.

Die Buden sind aufgebaut – 140 sollen es sein. Und die zwölf Meter hohe Pyramide ist schon von weitem zu sehen, auch die Tannenzweige zur Dekoration hängen schon. Nur der Duft von Zimt und Glühwein fehlt noch – und das richtige Winterwetter. Der St. Wendeler Weihnachtsmarkt lockt vom 5. bis 13. Dezember wieder Besucher aus ganz Deutschland an. Mit mehr als 250 000 Besuchern rechnet Bürgermeister Peter Klär. So viele seien im vergangenen Jahr gekommen, davon etwa 25 000 Bustouristen . „In unserem Bemühen, den Markt von Mal zu Mal aktiv weiterzuentwickeln und zu verbessern, blicken wir unserem Ziel, die Besucherzahlen noch zu steigern, überaus optimistisch entgegen“, hofft Klär auf noch mehr Besucher.

Und diese können erstmals eine Stunde länger über den Markt bummeln. Denn dieser öffnet seine Tore täglich eine Stunde länger, von 11 bis 21 Uhr. Damit geht nicht nur ein Wunsch zahlreicher Besucher, sondern auch der Aktionsgemeinschaft „In St. Wendel tut sich was“ in Erfüllung. Schließlich sei der Weihnachtsmarkt laut Vorsitzendem Wolfgang Zeyer „das wichtigste Instrument des St. Wendeler Einzelhandels“. Zeyer weiter: „Der Einzelhandel ist dringend auf die Kunden, die zusätzlich kommen, angewiesen.“ Konkrete Zahlen könne er nicht nennen, aber ein großer Teil des Umsatzes werde in dieser Woche gemacht. Und das auch und gerade in der Gastronomie.
 

Ziel: Zwei Wochen Markt

Daher wünschen sich Zeyer und seine Mitstreiter, dass die Stadt noch einen Schritt weiter geht. „Wir arbeiten daran, dass der Markt zwei Wochen dauert“, sagt Zeyer. Und ist zuversichtlich, dass die Idee verwirklicht wird. In der doppelten Zeit würden zwar nicht doppelt so viele Kunden kommen; aber der Betrieb würde entzerrt.

Mittlerweile kommen um die 500 Busse aus ganz Europa. Vielleicht sind es in diesem Jahr sogar noch ein paar mehr. Denn in Sachen Werbung bekam die Stadt überraschend Schützenhilfe vom Magazin Geo. Dieses kürte die zehn nostalgischten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Am Freitag kam die Nachricht: St. Wendel landete auf dem zweiten Platz – hinter Konstanz. Das Magazin verweist auf den „Zwergenwald“ als Publikumsliebling sowie auf die Rodelbahn mit echtem Schnee, die Musikfeuertanzshow, den Mittelaltermarkt mit Spielleuten und den Stall zu Bethlehem mit Esel, Ziege, Schaf und Lämmchen. Und das Magazin hat auch einen Tipp für die kleinen Besucher parat: „Nicht verpassen: Kinder sollten sich in der Balduinstraße einfinden, da macht der Nikolaus mit seinen Rentieren Rudolf und Malenki täglich Rast. Kinder dürfen zu ihm auf den Schlitten klettern und ihm ihre Wünsche anvertrauen.“

Neu dabei ist übrigens die Artistengruppe „Die Flugträumer“ aus Berlin. Sie sorgt mit Akrobatik und einer Feuershow für Unterhaltung auf den Straßen. Und beim mittelalterlicher Mummenschanz können Besucher sich im Seilziehen, Bogenschießen oder Speerwerfen üben. Und noch ein Tipp: Täglich ab 19 Uhr dreht der Nachtwächter Ortwin mit Hellebarde, Horn und Laterne seine Runde und beschließt den Markt auf „sagenhafte“ Art und Weise.

sankt-wendel.de



Der Weihnachtsmann wird wieder mit seinen Rentieren nach St. Wendel kommen. Foto: dia-saar/Stadt St. Wendel

 

Zum Thema:

Die Krippenausstellung im Missionshaus ist mit 450 Exponaten aus aller Welt eine der größten ihrer Art in der Region. Der Künstler Karl Heindl verwendet unterschiedliche Materialien. Ob Holz, Stein, Keramik, Stoff, Papier oder auch Glas Stroh, Späne, Metall oder Leder, Heindl gehen die Ideen anscheinend nie aus. Am 5., 6., 12. und 13. Dezember, jeweils von 14 bis 17.30 Uhr bringt ein Weihnachts-Shuttle Besucher im Halb-Stunden-Takt vom Markt – Haltestelle Evangelische Kirche – zum Missionshaus. red

 

Zum Thema:

Ein Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt in St. Wendel gibt es seit mehreren Jahren. Das wurde jetzt überarbeitet und ergänzt. Die Polizei ist verstärkt auf dem Markt präsent, DRK und Feuerwehr sind mit im Boot und können bei Gefahr unmittelbar eingreifen, wenn etwa passiert. Die Fluchtwege sind geregelt. him
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