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Magisch: Das erwartet uns beim ersten Magier-Kongress in Saarbrücken

Die beiden Zauberer Markus Lenzen aus Saarbrücken und Philipp Daub (»Maxim Maurice«) aus Saarlouis veranstalten Mitte September einen Magier-Kongress.

Die beiden Zauberer Markus Lenzen aus Saarbrücken und Philipp Daub (»Maxim Maurice«) aus Saarlouis veranstalten Mitte September einen Magier-Kongress.

Saarbrücken. Wenn Mitte September wildfremde Menschen auf dem St. Johanner Markt oder sonstwo in der Stadt scheinbar seltsame Dinge tun und zum Beispiel plötzlich Karten oder etwas anderes verschwinden und wieder auftauchen lassen, dann braucht einen das nicht zu beunruhigen. Vom 17. bis 19. September findet nämlich in der Landeshauptstadt das Festival der Magie statt – was nicht anderes bedeutet, als dass die Stadt voller Magier ist. Und die, so wissen die beiden Organisatoren des Ganzen, Markus Lenzen und Philipp Daub alias Maxim Maurice, „zaubern überall“. Was völlig okay ist, wollen die beiden doch sowieso versuchen, die ganze Stadt ins das Zauberspektakel zu involvieren.

Zum ersten Mal in Saarbrücken

Es ist das erste Mal, dass ein solches Festival in Saarbrücken über die Bühne geht, erzählen die beiden nicht ohne Stolz. Die zwei hatten beim Magischen Zirkel von Deutschland (MZvD) beantragt, hier einen der beiden Vorentscheide für die Deutsche Meisterschaft auszurichten. Die finden im Jahr 2011 in Leverkusen statt. Beide sind bekannte Zauberer im Saarland, beide Mitglieder im MZvD, im Ortszirkel Dudweiler. „Das war wie eine Olympiabewerbung“, erinnert sich Lenzen. Der Zuschlag kam – und damit auch viel Arbeit. Schon allein deshalb, erzählt er, weil sie beide sehr „detailverliebt“ seien. Das fange bei dem Logo an uns höre bei den 1000 Werbeplakaten im ganzen Land auf. Die Fäden laufen im Kongressbüro in der Bruchwiesenstraße 40 zusammen.

„Crème de la Crème“ der Zauberwelt

Und das sind die Fakten, die der 20 Jahre alte Maxim Maurice und sein 39-jähriger Kollege Markus Lenzen in einer gut einjährigen Vorarbeit geschaffen haben: An besagtem Wochenende werden sich unter dem Motto „Zauberkunst Grenzenlos“ zahlreiche Zauberkünstler aus ganz Europa in Saarbrücken treffen. Maxim Maurice: „Bislang haben wir Anmeldungen von 280 Fachteilnehmern, wir spekulieren insgesamt auf 350.“ Die Veranstalter sprechen von der „Crème de la Crème“.

Und die erwartet bei den magischen Kongresstagen – neben besagtem Vorentscheid, bei dem 60 Nummern eingeplant sind – ein großes Programm. Angefangen von einer Stadtführung und einem saarländischen Abend für die, die schon am Donnerstag anreisen, gibt es eine Eröffnungs-Varieté-Gala, die, so Lenzen, „unter dem Quattropole-Motto steht“. Außerdem geplant: unter anderem Seminare mit Martin Mathias und Thorsten Havener (beide gebürtige Saarländer), ein Vortrag zum Thema Pyrotechnik, eine Talkshow mit bekannten Künstlern, eine magische Bar und eine große Händlermesse.

Auch an die Nicht-Zauberer haben die beiden gedacht: Höhepunkt des Kongresses soll unter dem Motto „Modern Art of Magic“ eine öffentliche, internationale Gala-Show der Zauberkunst werden. Termin hierfür ist Samstag, 18. September, 20 Uhr, in der Kongresshalle. Hier, kündigen die Veranstalter an, werden sich jede Menge bekannte und beeindruckende Künstler präsentieren. Unter anderem der Mentalist Jan Becker (ebenfalls gebürtiger Saarländer!), amtierender Gewinner von „The next Uri Geller“, Weltmeister Gaston, außerdem das Duo Magic Pirates aus Frankreich oder Sebastian Nicolas, amtierender Vizeweltmeister der Manipulation.

Weiterhin dabei: die saarländische Formation „Magic Artists“ und Sos & Victoria Petrosyan, die Weltrekordhalter im Quick Change Kleiderwechsel aus Armenien. Die Moderation hat der holländischen Entertainer Philip Simon inne.

Die beiden Organisatoren freuen sich auf das Wochenende. Und hoffen, dass es bundesweit für Furore sorgen wird. Sie betonen auch, dass es erstens im Saarland viele gute Zauberer gebe und dass zweitens „deutsche Zauberer international sehr anerkannt“ seien, auch, weil das Niveau sehr hoch sei.

„Es ist toll, die Leute zu faszinieren.“

Selbst zaubern beide schon seit ihrem achten Lebensjahr. Warum? Maxim Maurice beschreibt dies so: „Es ist toll, die Leute zu faszinieren.“ Die „magische Verblüffung“ mache den Reiz aus.

Für Markus Lenzen ist es jedes Mal von Neuem eine Herausforderung, die perfekte Illusion abzuliefern. „Und es ist faszinierend, eine Reaktion des Publikums zu bekommen, zum Beispiel ein verblüfftes Staunen oder ein Kinderlachen.“
 

Hintergrund

Tickets für die Internationale Zaubergala am Samstag, 18. September, 20 Uhr, in der Saarbrücker Congresshalle sind bereits an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Sie kosten zwischen 17 und 30 Euro (plus Gebühr).

Für den Kongress vom 17. bis 19. September in der Congresshalle zahlen Fachteilnehmer 95 Euro (MZvD-Mitglieder) beziehungsweise 130 Euro. Die Möglichkeit der Anmeldung und weitere Infos gibt es auf der Internetseite. up

:: www.zauberkunst- grenzenlos.de

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