L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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Malstatt ärgert sich über Drecklaster

Malstatt. Nur etwa 200 Meter sind das Baugebiet am Ostrand der Saarterrassen und das Zwischenlager für den dort ausgehobenen Boden im Malstatter Rotfeld voneinander entfernt. Müssen deshalb schwere Laster von der Baustelle über die Käthe-Kollwitz-Straße, Hochstraße, Breite Straße und der Straße Im Rotfeld an den Lagerort zwischen Wiesenstraße und der Bahnstrecke fahren?

Bis zu 30 Brummis wären es täglich, wie Jürgen Schäfer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU), jetzt im Bezirksrat Mitte mitteilte. Die GIU will im unteren Teil der Käthe-Kollwitz-Straße weitere Geschäftshäuser bauen, dazu muss Erde, die eventuell durch den Hüttenbetrieb belastet ist, weggebracht werden. Bis diese Erde vollständig analysiert und dementsprechend entsorgt werden könne, soll sie zu 80 Prozent im Rotfeld und zu 20 Prozent auf einer Fläche am Rand des Ausbesserungswerks in Burbach zwischengelagert werden.

Also müssen die Laster über die genannte Strecke, um den Dreck abzuladen und dann leer zurückfahren. Klar, dass die Bezirksräte da eine Möglichkeit suchen, wie die 200 Meter anders zu überbrücken sind. Ein kurzer Schlenker unter der im Volksmund „Achterbrücke“ genannten Fußgänger- und Eisenbahnbrücke über die Saar ist wohl nicht machbar.



Unter den Eisenbahnschienen, die das Saarstahlwerk mit dem Schienennetz der Deutschen Bahn verbindet, führt ein Tunnel von den Saarterrassen zum Saarufer. Mit einer Höhe von etwa zwei Metern ist dieser Tunnel aber für einen fast doppelt so hohen Lkw viel zu klein. Ein Förderband, wie es Sozialdemokrat Herbert Meyer vorschlug, ist offenbar auch nicht denkbar, weil zu teuer. Also bleibt wohl doch nur die Lkw- Lösung. Sobald die Belastung der transportierten Erde analysiert ist, soll das Material nach der notwendigen Ausschreibung auf entsprechende Deponien abtransportiert werden.

Unbelastetes Material, das zudem noch verdichtbar ist, könne gleich an Ort und Stelle bleiben. Denn das Gewerbegebiet an der Wiesenstraße soll erweitert werden. Im Bereich Rotfeld sollen Saarterrassen und Wiesenstraße übrigens an die Stadtautobahn angeschlossen werden. Diese Pläne teilte Schäfer dem Bezirksrat Mitte ebenfalls mit.
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