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Markus Pazurek will heute für den FCS punkten

Neuzugang Markus Pazurek hofft gegen den Zweitligisten MSV Duisburg auf Einsatzminuten

Neuzugang Markus Pazurek hofft gegen den Zweitligisten MSV Duisburg auf Einsatzminuten

Saarbrücken. Gestern wurde Christian Eggert eine besondere Ehrung zuteil. Der Abwehrspieler des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken wurde von den Zuschauern des Südwestrundfunks zum Spieler des Monats September gewählt.

Defensiv-Spezialist

Eine Auszeichnung, von der Mannschaftskollege Markus Pazurek noch ein gutes Stück entfernt ist. Der 22-jährige Defensiv-Allrounder ist bislang der einzige Neuzugang, der keinen Stammplatz erobern konnte. „Ich wusste ja, dass es schwer wird“, sagt „Patschu“, „der Trainer hat sich ja nicht gegen mich, sondern zunächst für zwei andere Spieler entschieden. Aber meine Zeit wird kommen.“ Im Spiel bei Arminia Bielefeld feierte Pazurek, der von 1860 München zum FCS kam, sein Debüt in der Startformation. Er vertrat den verletzten Tim Kruse im defensiven Mittelfeld und hinterließ einen starken Eindruck. Am Mittwoch beim 4:0-Erfolg im Saarlandpokal beim Verbandsligisten SSV Überherrn spielte Pazurek zeitweise in der Innenverteidigung.

„Die Sechs ist meine Lieblingsposition“, sagt der in Bad Breisig geborene Pazurek, „mit den Einsätzen kommt natürlich auch Selbstvertrauen und eine gewisse Euphorie“. Die hegt der Neuzugang auch für seine neue Heimat. Der Umzug von der Weltstadt München ins überschaubare Fechingen scheint für den 1,88 Meter langen Defensivspieler der richtige Weg gewesen zu sein. „Ich fühle mich in Saarbrücken sehr wohl. Alles ist sehr viel familiärer“, sagt Pazurek, „mit den ,Vögeln’ in dieser Mannschaft kann es nur Spaß machen. Auch, wenn ich am Anfang nicht so oft gespielt habe und mich erst über die zweite Mannschaft anbieten musste.“

Sein Trainer Jürgen Luginger ist mit den Fortschritten von Pazurek zufrieden. „Er hat sich gut entwickelt. Markus hat natürlich sowohl in der Innenverteidigung als auch im Mittelfeld allerdings starke Konkurrenz“, sagt Luginger und erklärt, woran der Neu-Saarbrücker noch arbeiten muss: „Wichtig ist, dass er immer konzentriert bleibt, sicher im Spiel ist. Gerade auf diesen Positionen darfst du nicht zu hohes Risiko gehen. Aber er ist noch jung, seine Zeit kommt noch.“

Wahrscheinlich schon heute im Testspiel des FCS gegen Zweitligist MSV Duisburg (18.30 Uhr, Ludwigspark) und am Samstag beim Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Schmelz (15 Uhr, Rasenplatz Ambetstraße Schmelz). Bis Samstag werden sechs Spieler aus der U19 und einige Aktive der U23 mit dem Profikader trainieren und in den Spielen ihre Einsatzzeiten bekommen.

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