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Martinshöhe baut zwei Straßen aus

Nachrichten aus der Region Zweibrücken.

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Martinshöhe. Die Zeit des Pläneschmiedens für die Straßenerneuerung der vorgenannten Dorfstraßen ist vorbei. Kommendes Frühjahr sollen die Bauarbeiten in der Martinshöher Elisabeth- und Schulstraße starten. Die Ausschreibung ist noch für dieses Jahr geplant. Denn meist werden dann noch bessere Preise erzielt als zu einer Zeit, in welche die Straßenbauer bereits die Auftragsbücher gefüllt haben. Orts- und Verbandsgemeinde wollen Hand in Hand arbeiten, denn neben den eigentlichen Straßenarbeiten stehen solche bei Wasser und Kanal an. Hierfür sind die Verbandsgemeindewerke zuständig.

Schul- und Elisabethenstraße sollen so erneuert werden, wie die Schulstraße jetzt schon ist, erläuterte Barbara Schommer bei der Bürgerversammlung. Insbesondere mit dem abgesenkten Bordstein bekomme der Fußgänger mehr Sicherheit. Beim Spielplatz in der Schulstraße soll es Überquerungshilfen geben.

Nach dem Vorbild Schulstraße soll auch der Ausbau in der Elisabethenstraße erfolgen, wo allerdings teilweise nur ein schmälerer Gehweg zur Verfügung steht. Kritik an den tiefergesetzten Hochborden wurden trotzdem laut. Vor allem deshalb, weil damit Rollstuhlfahrer und ältere Menschen bisweilen ihre Schwierigkeiten haben. Für Verbandsbürgermeister Werner Holz durchaus nachvollziehbar.

Vielleicht sei es deshalb notwendig, Kompromisse zu schließen. Eine Lösung könnten Überquerungshilfen sein. Für einen niveaugleichen Straßenausbau gab Holz keine Empfehlung. Da würden nach einer gewissen Anfangszurückhaltung später die motorisierten Straßennutzer wieder im gleichen Tempo fahren, als seien die Fußgänger nicht gleichberechtigte Partner, meinte Holz.

Durchaus kritisch wurde die Frage nach der Erdverkabelung für die Stromzufuhr zu den Grundstücken diskutiert. Zum einen deshalb, weil im Augenblick noch immer ein Streit zwischen den Pfalzwerken und dem E-Werk Bruchmühlbach nicht ausgestanden ist. Die Rückkommunalisierung für das E-Werk ist angesagt und alle Orte der Verbandsgemeinde haben bereits zugesichert, Partner des E-Werks Bruchmühlbach zu werden. Wenn es in sechs Wochen keine Einigung gibt, verbleibe nur noch der Weg vor Gericht, kündigte Holz an. Ob die Dachständer für den Strom weiterhin auf den Häusern in Schulstraße und Elisabethenstraße bleiben, oder die Kabel unter die Erde verlegt werden, entscheiden die E-Werke, die hierfür auch zahlen müssten. Allerdings kämen auch Folgekosten auf die Hauseigentümer zu – für teils erhebliche hausinterne Umbauarbeiten. Der Straßenausbau selbst wird die wiederkehrenden Beiträge finanziert.

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