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Max Ophüls Preis: Arbeit an der Barrierefreiheit des Filmfestivals

„Unsere jahrelangen Bemühungen für ein barrierefreies Filmfestival Max Ophüls Preis tragen endlich Früchte“, so die Saarbrücker Gesamtbehindertenbeauftragte Dunja Fuhrmann nach einem Treffen von Behindertenvertretern mit der Festivalleitung. Ziel sei gewesen, die Erkenntnisse aus dem diesjährigen Festival in die Planung der nächsten Veranstaltung im Januar 2016 einfließen zu lassen. Mit einer Gebärdendolmetscherin am Eröffnungsabend, sechs Filmvorführungen mit Untertiteln oder Audiodeskription sowie mit dem Schauplatz-Kino als zusätzlichem Austragungsort mit barrierefreier Zuwegung und Platz für fünf Rollstuhlfahrer sei man „auf dem richtigen Weg“, so Fuhrmann. Verbesserungswürdig sei die Technik für gehörlose Kinobesucher, da die Untertitelung der Filme nur über eine Smartphone-App lesbar sei und der Blick des Betrachters somit ständig zwischen Handy und Leinwand wechseln müsse. Kritisiert wurden die bürokratischen Hürden bei der Genehmigung einer für Rollstuhlfahrer geeigneten Zuwegung zum Schauplatz-Kino sowie die zu spät veröffentlichten Presseinfos über die barrierefreien Filmangebote.

Menschen mit Behinderung benötigen eine längere Vorlaufzeit, um ihre Begleitung organisieren zu können, hieß es. Nach Überzeugung von Dunja Fuhrmann ist ein barrierefreies Filmfestival geeignet, bundesweit das „soziale Image“ des Landes und der Stadt zu steigern. Für das kommende Festival sollen die Filmemacher bereits bei der Ausschreibung über Fördermöglichkeiten für barrierefreie Filmfassungen informiert werden. Weitere potenzielle Sponsoren, wie die Aktion Mensch, das Bildungsministerium und Wirtschaftsunternehmen sollen für eine Förderung gewonnen werden.
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