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Max Ophüls Preis: Das Festival startet schon bald

Sie haben erstmals im vorletzten Jahr öffentlich nach privaten Paten gesucht, um das Ophüls-Festival mi zufinanzieren. Wie war die Resonanz?

Gabriella Bandel: Wir haben in den vergangenen Jahren erfahren dürfen, dass es bei Privatpersonen, kleineren Unternehmen und Festivalliebhabern eine große Bereitschaft gibt, das Festival zu unterstützen. Hieraus entstand vor zwei Jahren die Idee zur Festivalpatenschaft. Durch die enge Zusammenarbeit und die gemeinsame Leidenschaft für das Festival ist eine stetig wachsende Gemeinschaft an Paten entstanden. Mittlerweile im zweistelligen Bereich hilft dieses Engagement, das Festival mitzufinanzieren. Dies schätzen wir im höchsten Maße und sind daher sehr froh, unseren Paten mit unseren Leistungen auch etwas zurückgeben zu können.

Was sind das für Menschen, die bereit sind, 500 Euro und mehr zu spenden, um ihr Festival zu fördern?

Gabriella Bandel: Ganz unterschiedliche Menschen. Ärzte, Journalisten, Geschäftsleute oder einfach nur Kulturliebhaber. Eines verbindet sie alle: das Wissen, wie wichtig das Festival – auch wirtschaftlich – für die Stadt ist. Menschen, die sich freuen, dass Saarbrücken jedes Jahr im Januar zum Nachwuchsfilm-Mekka wird, die junge Filmschaffende unterstützen möchten. Das tun auch die vielen Saarbrücker Bürger, die uns vielleicht nicht monetär unterstützen können, aber jedes Jahr unseren Filmemachern kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Auch unsere Aktion „Ein Bett für Jungfilmer“ erfährt stetigen Zuwachs.

Wenn Sie auch in diesem Jahr wieder nach Paten suchen, ist das eher als Wohlfühl-Projekt für die Festival-Fans zu sehen, oder ist es eine pure Notwendigkeit, um den Ophüls-Preis zu finanzieren? Die Finanzen sind ja bekanntlich nicht üppig.

Gabriella Bandel: Ganz sicher kein Wohlfühlprojekt, jeder Cent ist wichtig! Das Festival ist stetig gewachsen, der Service verbessert, die Technik erneuert aber das Budget ist gleich geblieben. Die jungen Filmschaffenden gehen für ihre Filme meistens hohe finanzielle Risiken ein, sie können sich Reise- und Unterbringungskosten oft nicht leisten und wir können leider nicht jeden Filmemacher einladen. Gottseidank konnten wir für dieses Festival auch neue Sponsoren gewinnen, so zum Beispiel Dr. Theiss Naturwaren GmbH, darüber sind wir sehr glücklich.

Wie steht es denn generell um den Ophüls-Preis? Sie selbst verlassen uns ja leider nach dem kommenden Festival. Was wird Ihr Nachfolger/Ihre Nachfolgerin vorfinden?

Gabriella Bandel: Das Festival steht bestens da: Das Publikum hält uns die Treue, die Verkaufszahlen halten sich stabil an der Spitze, in der Branche hat Ophüls-Preis einen großen Stellenwert. Wir konnten die Zahl der Fachbesucher ausbauen und halten. Dass die Qualität unserer Filme hoch ist, wird immer wieder durch zahlreiche Auszeichnungen bewiesen, die unsere Wettbewerbs-Filme auch auf weiteren Festivals in Folge erhalten. Ich bin stolz, dass ich ein gut bestelltes Feld übergeben kann.

 

Zum Thema:

Paten gesucht: Bereits mit einem Betrag ab 500 Euro ist eine Patenschaft beim Ophüls-Festival möglich. Als Dankeschön für die Unterstützung erhalten Patinnen und Paten unter anderem Freikarten für Eröffnung und Preisverleihung, eine spezielle Paten-Akkreditierung sowie Einladungen zu exklusiven Empfängen während der Festivalwoche. Weitere Infos auf der Homepage. max-ophuels-preis.de
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