A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken Zwischen Dreieck Saarlouis und AS Wallerfangen Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (großes Stück Holz auf der Überholspur) (16:42)

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Mega-Gaskraftwerk bei Saargemünd darf nicht gebaut werden

Bereits im Januar 2012 hatten mehrere Bürgermeister angrenzender Gemeinden und Bürgerinitiativen vor dem Straßburger Verwaltungsgericht geklagt, weil sie schädliche Auswirkungen auf die Umwelt fürchten. Das Gericht entschied damals im Sinne der Kläger, doch der Betreiber des Werks, Direct Energie, ging in Berufung. Das Oberverwaltungsgericht in Nancy begründete seine Entscheidung nun unter anderem damit, dass der Finanzierungsplan für das Projekt zu unsicher sei.

Der Betreiber, Direct Energie, teilte mit, man sei „sehr überrascht“ über den Beschluss. Das Projekt sei noch nicht beerdigt, man erwäge nun, vor den „Conseil d’Etat“, das höchste französische Verwaltungsgericht zu ziehen. Seit 2008 versucht Direct Energie, die Anlage mit rund 30 Arbeitsplätzen, die 770 Millionen Euro kosten soll, zu errichten.

Von Beginn an war das Projekt von heftigen Protesten begleitet worden. Die Bürgerinitiative ADPSE („Association de défense contre la pollution de Sarreguemines et environs), sinngemäß „Verband gegen die Umweltverschmutzung von Saargemünd und Umgebung“, fürchtet unter anderem, dass das Werk die Saar belasten könnte. Denn stündlich müssten 1,1 Millionen Liter Wasser von der Saar für die Kühlsysteme des Werks abgepumpt werden, so die Initiative.
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