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Mega-Sause beim Völklinger Saarfest

Wehrden. Viele Neugierige zieht es am frühen Samstagabend zur Bühne: Der große Song-Contest 2011 steht auf dem Programm. Die Begleitmusik ertönt vom Band, gesungen wird live. Die zehn ausgelosten Kandidaten kommen aus Saarbrücken, Dillingen, Völklingen oder Morsbach.



Wegen Daniel Schuhmacher  angereist

Eine junge Dame ist extra wegen Daniel Schuhmacher aus der Nähe von Köln angereist. Der Gewinner der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ sitzt mit Oberbürgermeister Klaus Lorig und Radio-Moderator Wettermüller in der Jury. Zuvor hat er bereits einige Hits zum Besten gegeben.

Auch beim Karaoke-Wettbewerb springt der Funke schnell über. Die Teilnehmer singen munter drauf los, das Publikum klatscht mit. Hits von Kelly Clarkson und Avril Lavigne werden bejubelt, Buddy Hollys „Peggy Sue“ kommt ebenfalls gut an. Und der deutsche Schlager punktet. „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann“, singt ein Mädchen. Einige Kandidaten lächeln nach dem Auftritt schüchtern, andere deuten eine Verbeugung an. „Danke schön!“, haucht eine Sängerin ins Mikrofon.

Im Finale der drei Besten entscheidet der Beifall der Zuhörer, der Applausometer misst die Lautstärke. Viviana Milioti aus Saarlouis interpretiert einen fetzigen Titel der Pointer Sisters und macht das Rennen. „Ich war nicht aufgeregt“, sagt die 15-jährige Siegerin. „Musik ist mein Leben“, versichert das Gesangstalent.



Wer hat wohl das Zeug zum „Superman“?

Am Freitagnachmittag, kurz nach Festbeginn, sonnt sich noch niemand im Bühnen-Rampenlicht. Zunächst stehen die Drachenbootrennen der Schüler im Mittelpunkt. Die Crew des Fahrgastschiffes Frohsina nutzt die Ruhe vor dem ersten Ansturm, um ihr Boot auf Hochglanz zu bringen. Gegen 18.45 Uhr versammelt sich die Prominenz zum offiziellen Fassanstich. Nur einmal schwingt Oberbürgermeister Lorig den Hammer, schon fließt das Bier. Die coolen Jungs am Kirmes-Boxautomaten zeigen sich ebenfalls schlagkräftig. Einige Mädels warten schon gespannt auf die Ergebnisse: Wer hat wohl das Zeug zum „Superman“? Zwei Knirpse messen ihre Kräfte lieber beim Nachlaufen. Papa trabt lächelnd hinterher. Schon wenig später ist er stärker gefordert. Als sich die Festmeile an der Wehrdener Schiffsanlegestelle füllt, entdecken seine Jungs ein neues Spiel: In dem dichten Beine-Wald kann man sich prima verstecken.

Die Band Da Vinci stimmt bekannte Italo-Hits an, und viele Hände gehen zum weiß-blauen Himmel. Gelb-rot ist die Karte, die ein übermotivierter Jugendkicker in der kleinen Fußball-Arena sieht. Aber sogar in Unterzahl treffen seine Kollegen ins Tor. Auch ein paar Meter weiter lässt sich ein junger Sportler nicht aus dem Gleichgewicht bringen: Während die Jetski-Fahrer über die Saar pflügen, macht er auf dem Surfsimulator eine prima Figur. „Viele Angebote für Kinder sind kostenlos, das hat man selten“, stellt Andrea Bungert aus Merzig am Samstag fest. Während sich ihr Nachwuchs schminken lässt, bewacht sie die Luftballons. Das Fazit von Renate Klinkert aus Völklingen: „Das Saarfest muss sich hinter dem Saarbrücker Saar-Spektakel nicht verstecken.“

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