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Mega-Star Heino sorgt für Super-Emmes

PerDu auf der Großen Bühne

PerDu auf der Großen Bühne

 Freitagabend, 22 Uhr: Das Thermometer zeigt noch immer hochsommerliche 28 Grad an. Die Menge tobt. Aus den Boxen dröhnen fetzige Rockbeats, und Heino stimmt seine Version des Rammstein-Hits „Sonne“ an. So heiß, so voll und so stimmungsgeladen war die Emmes wohl noch nie. Nach Schätzungen der Polizei kamen insgesamt rund 120 000 Besucher zu der diesjährigen Ausgabe des Stadtfestes. Heino war absoluter Höhepunkt der dreitägigen Party. In schwarzem Lederoutfit sang der 1938 geborene Düsseldorfer seine Coverversionen der Hits von den Ärzten & Co. sowie seine eigenen Erfolge wie „Enzian“ und „La Paloma“. Nicht nur er schien dabei viel Spaß zu haben – vom Teenie bis zur mehrfachen Großmutter grölten alle mit. „Es gab noch nie so früh so ein großes Publikums-Aufkommen“, sagte SR3-Moderator Michael Friemel, der seit über zehn Jahren durch den Freitagabend führt. Bereits bei der Saarlouiser Truppe „Barmherzige Plateausohlen“ um 20 Uhr war der Platz proppenvoll.

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Am Samstagabend sorgte dann die Pop-Rock-Band Juli auf dem großen Markt mit ihrer aktuellen Single „Wasserfall“ für eine musikalische Erfrischung: „Ich finde es super, dass ihr trotz der Hitze noch so gut drauf seid“, lobte Sängerin Eva das Saarlouiser Publikum. Ihre Hits „Geile Zeit“ und „Perfekte Welle“ wurden zum Motto des Abends. Während Juli 2005 den ersten „Bundesvision Song Contest“ für Hessen gewonnen haben, vertritt dieses Jahr die Saarlouiser Formation PerDu das Saarland bei Stefan Raabs Grand-Prix der Bundesländer.

Mit „Emmes, Emmes - Feuer Feuer“-Rufen heizten zuvor Oku & The Reggaerockers die Stimmung an und brachten sogar die Bedienungen zum Mittanzen.

In der Deutschen Straße sorgte die Band „Al Dente“ mit Songs wie „Volare“ für italienische Atmosphäre. Aber nicht nur musikalisch vermischten sich auf der „Emmes“ die Stile und Kulturen: So waren auch die Pizza und Pasta- sowie Asia-Stände auf der Französischen Straße umlagert.

Für das Saarbrücker Ehepaar Braun stand fest: „Hier herrscht ein ganz anderes Flair.“ Zudem könnte sich die Landeshauptstadt an dem kostenlosen Sonderbusse-Angebot, die die Besucher sicher nach Hause brachten, ein Beispiel nehmen, überlegten die Emmes-Stammgäste. Neulinge waren dagegen die Zumba-Fans, die am Donnerstag zu den Latino-Rhythmen tanzten und denen es so gut gefiel, dass sie am Samstag spontan wieder nach Saarlouis gekommen waren: „Open Air ist immer was Besonderes, resümierte Zumba-Chef-Instruktorin Jennifer Hildebrand ihre Saarlouiser Premiere.

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Auch die Einsatzkräfte zogen gestern eine positive Bilanz.

Das Fest sei aus polizeilicher Sicht ruhig verlaufen und das Sicherheits-Konzept voll aufgegangen, so Marc Lauer vom Führungsteam. Die „Handvoll Körperverletzungs-Delikte“, bei denen auch zwei Kollegen leicht verletzt wurden, seien bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung nicht zu verhindern, so Lauer. Die erstmals eingesetzte Sicherheits-App „iSi“ habe aus polizeilicher Sicht zu „keinen neuen Erkenntnisse“ geführt habe. In der Innenstadt sei das Internet ausgefallen.
   
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