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Mega-Wiesn Merchweiler: Jürgen Drews war der Star des Abends

Es war, nach der gelungenen Eröffnung am Mittwoch, schon der zweite Topabend des Merchweiler Oktoberfestes. Nur noch schrittchenweise ging es am Samstag durch die Hauptverkehrswege des großen Festzeltes und immer wieder stockte die dicht gedrängte Menschenmenge, weil mittendrin jemand plötzlich die Hände in die Höhe riss und einer spontanen Tanzeinlage nicht widerstehen konnte.

Doch niemand wäre auf die Idee gekommen, sich zu beschweren – man tanzte einfach mit. Vor den Bänken, neben den Bänken, auf den Bänken, überall sah man Lederhosen und bunte Dirndl in Bewegung. Moderator Reiner Mark hatte die 1500 Besucher schon ordentlich in Stimmung versetzt, bevor die Band „Frontal“ die Bühne betreten hatte. Nun gab es Party-Hits pur, von Schlager bis Pop und Rock. Die siebenköpfige Truppe aus der Oberpfalz kam bestens an: „Weltklasse!“, freute sich Besucher Dirk Müller aus Merchweiler. Und das Oktoberfest allgemein: „Schweinegeil von A bis Z!“ Lautstarke Zustimmung kam von zwei Tischen, besetzt von Müllers rund 20 Kollegen vom Hobby- Fußball-Club.

Später ließ sich der Star des Abends blicken, der „König von Mallorca“, der Papst des Partyvolkes: Jürgen Drews erschien neben der Bühne, schlenderte schon einmal die Absperrung entlang, ließ sich fotografieren und am königlichen, purpur-roten Zwirn zerren. Wahrscheinlich 1000 Maß Bier wurden ihm unter Gejohle entgegengestreckt, als er die Bühne betrat. „Die Stimmung ist gut“, stellte „Onkel Jürgen“ fest. Zu hören gab es neues von seinem aktuellen Album „Kornblumen“, wie auch die Klassiker, „Ein Bett im Kornfeld“ oder „Ich bau Dir ein Schloss.“ Gut eine Stunde lang heizte Drews dem Publikum ein und fühlte sich offenbar wohl. Denn im Anschluss gab es noch Autogramme und zwar bis die letzte der begeisterten Damen ihr Unterschriftenkärtchen im Dirndl verstauen konnte.

„Frontal“ hatten inzwischen ein wenig verschnauft und übernahmen nun wieder das Mikro: Weiter ging’s im Party-Zelt! Besucherin Nadine Ewald und ihre Freundinnen zogen in einer Mini- Polonaise durch die Reihen: „Wir sehen uns nicht mehr so oft, aber heute Abend sind wir wieder alle beisammen! Das muss jetzt noch mit einer Maß für jeden gefeiert werden.“ Dass die folkloristischen Zöpfchen in den Haaren beim Frischeluftschnappen draußen, wo es schüttete wie aus Eimern, nass und etwas zerfleddert worden waren, tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Veranstalter sind vor allem froh, dass auch der letzte große Partyabend friedlich über die Bühne gegangen ist. „Alles bestens gelaufen!“, sagt Guido Geiger. ani

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