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Mehr als 300 Teilnehmer beim Santa-Lauf in Dillingen

Santa-Lauf 2013 in Dillingen.

Santa-Lauf 2013 in Dillingen.

Alle Kinder, die gestern Abend sehnsüchtig auf den Nikolaus gewartet haben, hätten sich sicherlich über den Besuch von Tobias Weber gefreut. Er war gestern bei der sechsten Auflage des „schlau.com Santa-Lauf“ in der Dillinger Innenstadt die schnellste rote Zipfelmütze. An die Fersen des Nalbacher Läufers hatte sich Carlo Feltes aus Luxemburg geheftet, für ihn war es am Ende schließlich Platz zwei, „wie auch schon im vergangenen Jahr“, sagte er nach fünf Kilometern im Ziel.

Feltes ist, wie wohl die meisten Teilnehmer, „Mehrfachtäter“. Der Santa-Lauf steht, obwohl es keine Zeitmessung gibt, fest im Terminplan der Läufer. Wie bei Frank Schmitt aus Wallerfangen, der den fünften Start beim Santa-Lauf verzeichnete. „Manchmal laufe ich schnell, in diesem Jahr ist das Motto ‚schön' angesagt“, erklärte er kurz vor dem Start.

Der fand für die gut 300 Läuferinnen und Läufer zusammen mit den Schülern vor dem Dillinger Dom statt. So wie Schmitt, der mit einem 15 Kilo schweren Adventskranz um die Hüften an den Start ging, zogen viele Verkleidungen die Blicke der Zuschauer auf sich. „Es ist einfach was ganz Besonderes, wenn man verkleidet laufen kann“, erklärte Celine Mosell. Die 14 Jahre alte Schülerin hatte bei ihrem vierten Start ihre 13-jährige Schwester Monja überzeugt mitzulaufen. Gemeinsam gingen sie als Schneemänner an den Start, „warme Gedanken dürfen wir uns keine machen, sonst schmelzen wir“, scherzte Celine.

Gleich elf Weihnachtsbäume waren von den Pähter Dickköpp am Start, hatten sogar das amtierende Prinzenpaar mit dabei. „Die Kostüme haben wir Frauen uns ausgedacht, in jedem Jahr ist es etwas anderes, die Männer werden vor vollendete Tatsachen gestellt“, erklärte Yvonne Fritz.

Ganz schön geschüttelt wurden die Tannenbäume vom Sturmtief Xaver, das den Lauf gestern Abend aber zum Glück nicht beeinträchtigte. Als schnellster Schüler kam übrigens Nils Jung aus Merzig mit seinem Nikolauskostüm über die Ziellinie. „Es hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn die Jacke gerutscht ist“, sagte er. Ob sich die neun Jahre alte Luna, eine Jack-Russell-Hündin, in ihrem Outfit wohlgefühlt hat, bleibt ihr Geheimnis. Doch mit Frauchen Esther Fehrer war sie auf ihren kurzen Beinen recht schnell unterwegs und belegte, wenn auch außer Konkurrenz, bei den Vierbeinern den ersten Platz.
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