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Meiser zeigt Verständnis für die Forderungen des öffentlichen Dienstes

Mit einer Demonstration von über 2000 Teilnehmern haben gestern die Gewerkschaften ihre Forderung von acht Prozent im öffentlichen Dienst unterstrichen. Innenminister Meiser hofft auf baldigen Abschluss.

Saarbrücken. In einer nahezu familiären Atmosphäre ist gestern der Streik- und Aktionstag des öffentlichen Dienstes im Saarland abgewickelt worden. Den Forderungen der Beschäftigten, die Verdi-Chef Frank Bsirske mit der Formel "gute Arbeit - gute Leute - gutes Geld" auf den Punkt brachte, begegnete der saarländische Innenminister Klaus Meiser (CDU) mit der Feststellung: "Wir versuchen gemeinsam, faire Lösungen zu finden."

Er selbst hoffe sehr, so Meiser, dass bereits bei der nächsten Verhandlungsrunde an diesem Wochenende in Potsdam ein Ergebnis erzielt werde. Der Minister: "Ich wünsche, dass wir schon zu einem angemessenen Abschluss kommen."

Vor über 2000 Demonstranten in Saarbrücken hatte sich zuvor auch der Chef der Tarifunion des Deutschen Beamtenbunds (DBB), Frank Stöhr, für die Acht-Prozent-Forderung des öffentlichen Dienstes stark gemacht: "Eine gerechte Bezahlung ist längst überfällig." Nach Angaben von Verdi und DBB hatten fast alle Beschäftigten der öffentlichen Betriebe, die zum Warnstreik aufgerufen worden waren, die Arbeit niedergelegt.

Im Übrigen war die Stimmung, im Gegensatz zu früheren Konfrontationen des öffentlichen Dienstes mit den Regierenden, eher freundschaftlich. Innenminister Meiser begegnete dem Verdi-Landesvorsitzenden Alfred Staudt auf der persönlichen Ebene. Denn an den Anfang seiner Rede stellte er die Bemerkung: "Wie Alfred ja vorhin schon gesagt hat."

Selbst Frank Bsirske, dem Kumpanei mit Ministern nicht nachgesagt wird, fand, dass der Standpunkt von Meiser "zu begrüßen" sei und dass nun den Worten Taten folgen müssten.
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