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Metall für 400 000 Euro gestohlen: Zwei Diebe müssen in Haft

Zweieinhalb Jahre Gefängnis.: Damit müssen zwei verurteilte Metalldiebe jetzt rechnen.

Zweieinhalb Jahre Gefängnis.: Damit müssen zwei verurteilte Metalldiebe jetzt rechnen.

Zwei Männer im Alter von 31 und 33 Jahren sind gestern vom Landgericht wegen schweren Bandendiebstahls verurteilt worden. Beide erhielten zweieinhalb Jahre Gefängnis und sitzen in Untersuchungshaft.

Auf das Konto der rumänischen Bande gehen Buntmetall- und Edelstahldiebstähle im Wert von über 400 000 Euro . Ein großer Teil der Organisation ist bereits verurteilt, darunter der Kopf – er bekam fünf Jahre und neun Monate. Gestern waren zwei Männer aus dem Fußvolk an der Reihe. Sie fanden wegen ihrer Geständnisse und dem bescheidenen Anteil an der Beute Gnade vor Oberstaatsanwalt und Richtern.

Der 31 Jahre alte Metalldieb besuchte in Rumänien acht Jahre die Volksschule und betätigte sich danach als Kraftfahrer und bei Gelegenheitsjobs. Er ist verheiratet und hat vier Kinder, das fünfte sei unterwegs, hieß es. Er sei öfter nach Deutschland gekommen, um zu betteln; dabei sei er zu „den Leuten“ gestoßen. An sieben Beutezügen war er wie der andere auch beteiligt. Festgenommen wurde er in Wien. Wegen Bettelbetruges bekam er dort eine Gefängnisstrafe von 13 Monaten, einen Monat verbüßte er, für den Rest bekam er Bewährung. Doch dann traf der deutsche Haftbefehl ein und er wurde ausgeliefert. Seine Frau und die Kinder wurden aus Wien zurück nach Rumänien geschickt.

Der 33-jährige Metalldieb besuchte wegen einer Behinderung keine Schule. Er begann in Rumänien mit dem Betteln, manchmal arbeitete er auch als Tagelöhner. Wegen besserer Berufs-Chancen ging er nach Frankreich und Deutschland. Hier wurde er von der Bande als Helfer rekrutiert. Demnächst werden die Hehler vor Gericht stehen. Mehrere Schrotthändler aus dem Saarland sitzen in Untersuchungshaft. jht

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