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Methan in rund 230 Alt-Saarbrücker Gebäuden

Alt-Saarbrücken. Am 1. Weihnachtstag 2006 explodierte Methan-Gas im Bad einer Dachwohnung des Hauses Malstatter Straße 2. Eine 52-jährige Frau erlitt schwerste Verbrennungen, lag über Monate in einer Spezialklinik und musste mehrere Hauttransplantationen überstehen. Das Gas war aus der Kanalisation durch das Abwasserrohr und den ausgetrockneten Siphon der Badewanne in die Wohnung geströmt.

Der Lichtschalter sorgte für den Zündfunken. Die Stadt und die Saarbrücker gemeinnützige Siedlungsgesellschaft (SGS), die Eigentümerin des Unglückshauses sowie anderer Immobilien in Alt-Saarbrücken, setzten alle Hebel in Bewegung, um weiteres Unglück zu verhindern. Gas-Detektive fahndeten überall im Stadtteil nach Methan und verordneten Umbauten, wo es nötig war. Parallel dazu ließ die Stadt ein Gutachten anfertigen – von der Deutschen Montantechnik (DMT).

Das Gutachten war im Dezember 2007 fertig – und am 19. Februar 2008 erstmals Thema im Stadtrat. Kernaussage: In rund 230 Gebäuden in Alt-Saarbrücken hatte die DMT 2007 verschieden starke Konzentrationen von Methan entdeckt – einige davon bedenklich hoch. Daher empfahl die DMT, auch im oberen Teil von Alt-Saarbrücken ein Methan-Absaugsystem zu installieren, wie es bereits im unteren Teil des Viertels existiert. fitz
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