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Minus 20 Grad! Saarland erlebt kälteste Nacht seit über 50 Jahren

Saarbrücken. Das Saarland ist am Wochenende von Rekord-Kälte und Schneetreiben erfasst worden. Die Wetterstationen meldeten in der Nacht zum Sonntag Temperaturen von fast 20 Grad minus - insgesamt dürfte diese Nacht nach Experten-Ansicht die kälteste seit über 50 Jahren im Saarland gewesen sein.

Heftiger Schneefall sorgte zudem am Sonntag für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Die Flughäfen Ensheim und Luxemburg blieben für Stunden gesperrt, auch bundesweit gab es Behinderungen im Flugverkehr. Auf Saarlands Straßen gab es zahlreiche glättebedingte Unfälle mit Blechschäden. Busse fuhren einzelne Höhenlagen nicht an. Bundesweit kostete die Kälte mindestens sechs Menschen das Leben.


Temperatursturz bringt Saarbrücker ins Schleudern


Saarbrücken.
Der Wintereinbruch hat am Wochenende den Autofahrern im Großraum Saarbrücken erheblich zu schaffen gemacht. Allein am Samstag musste die Polizei bis gegen 17 Uhr in den Bezirken Saarbrücken-Stadt und Saarbrücken-Land zu 19 Unfällen ausrücken. Dabei blieb es meist bei Blechschäden. Einer der schwersten Unfälle ereignete sich am Samstag gegen 8.30 Uhr auf der Landstraße 106 zwischen Bliesransbach und Sitterswald: Ein Kleinwagen kam dort auf schneebedeckter Straße nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Fahrerin erlitt nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen. Auch die Feuerwehr musste wegen der Kälte ausrücken. So gab es gestern Morgen ein Leck an einer Löschwassereinspeisung des Staatstheaters. Feuerwehrleute und Stadtwerkemitarbeiter lösten das Problem. Außerdem platzten in ausgekühlten Kellern Wasserrohre und -zähler was zusätzliche Einsätze nach sich zog. Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, stockten auch die Stadtwerke ihr Personal auf, um Lecks im Leitungsnetz zu schließen. ole




Schnee bringt Verkehrschaos in ganz Europa


Flughafen Düsseldorf wieder offen - Temperatur sinkt auf bis zu minus 30 Grad


Berlin.
Deutschland hat zum vierten Advent die bislang frostigsten Temperaturen der Saison erlebt - am kältesten war es am Sonntagmorgen mit minus 30,3 Grad in Albstadt-Degerfeld in Baden-Württemberg. Schnee und Eis führten zu Beginn des Wochenendes zu zahlreichen Autounfällen.

Wegen des starken Schneefalls musste gestern der drittgrößte Flughafen Deutschlands in Düsseldorf den Betrieb wegen Schneefalls einstellen. Ab 9.15 Uhr wurden alle Starts und Landungen annulliert, rund 30 ankommende Maschinen mussten umgeleitet werden. Erst am Abend konnten wieder Maschinen starten. In Folge des Kälteeinbruchs starben in Deutschland mindestens sechs Menschen.

In Thüringen entdeckten Spaziergänger gestern die Leiche eines 81-Jährigen. Er war erfroren, nachdem er sich vermutlich verlaufen hatte. In Mannheim erfror ein 46 Jahre alter Obdachloser, der im Freien schlief. In Reilingen, ebenfalls in Baden-Württemberg, stürzte ein 73-Jähriger auf schneebedeckter Fahrbahn mit seinem Fahrrad und schlug tödlich mit dem Kopf auf. Weitere Tote gab es bei Unfällen auf glatten Straßen etwa in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen. Besonders vom Schneechaos auf den Straßen betroffen war Nordrhein-Westfalen. Dort zählte die Polizei seit Beginn der Schneefälle am späten Freitagnachmittag bis Samstag mehr als 1000 Verkehrsunfälle.

Auch im restlichen Europa sorgte die Kälte für Chaos. In den Niederlanden legte heftiger Schneefall den Bahnverkehr lahm. In Polen erfroren mindestens 20 Menschen. In Bulgarien unterbrachen Schneestürme in über 200 Orten die Stromversorgung. In Italien starben zwei Menschen, weil sie mit kaputten Öfen heizten. In Spanien kam die Kältewelle mit zweistelligen Minusgraden an.


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