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Miroslav Klose: Der Stürmer spricht über seine Rückkehr auf den Betze

Miroslav Klose

Miroslav Klose

Herr Klose, nach vier Jahren kehren Sie auf den Betzenberg zurück. Ist das eine Rückkehr in die Heimat für Sie?
Miroslav Klose: Ich habe hier viele Freunde, ich kenne die Leute in der Geschäftsstelle und im Fan-Shop noch von früher. Wenn man 15 Jahre hier gelebt hat und fünf Jahre hier gespielt hat, dann ist das natürlich Heimat für mich.

Der FCK hat eine schwere Zeit hinter sich. Unter Vorstands-Chef Stefan Kuntz ging aufwärts. Wie bewerten Sie seine Arbeit aus der Ferne?
Klose: Wir telefonieren öfter miteinander. Ich denke, dass die Entwicklung in Kaiserslautern zum Großteil das Werk von Stefan ist. Er hat ein gutes Händchen für Einkäufe und auch mit Trainer Marco Kurz hat er eine gute Wahl getroffen. Das passt alles. Und er ist natürlich ein richtiger Betze-Bub.

Haben Sie ihren Mannschaftskameraden gesagt, was sie auf dem mit 49.700 Fans ausverkauften Betzenberg erwartet?
Klose: Natürlich. Wir haben in der Mannschaftssitzung angesprochen, was hier wartet. Es ist ein Freitagabend-Spiel vor ausverkauftem Haus. Alle wissen Bescheid, was sie erwartet.

Was trauen Sie dem FCK in dieser Saison zu? Und was gegen den FC Bayern?

Klose: Ich bin überzeugt davon, dass der FCK das schaffen kann. Die Mannschaft hat die nötige Klasse, und mit den Fans als zwölftem Mann können sie auch gegen die Großen gewinnen. Sie haben ja genug Heimspiele. Mittlerweile kann jede Mannschaft auch mal einen Großen schlagen. Läuferisch und taktisch ist das Niveau viel höher geworden. Und nach unserem Spiel können sie die Festung Betzenberg aufbauen. Aber erst ab Samstag, noch nicht am Freitag gegen uns.

Beim FC Bayern sind viele Spieler nach der Weltmeisterschaft erst Anfang August dazugekommen. Ist die Müdigkeit spürbar? Und hat sich an der Vorbereitung etwas geändert?

Klose: Von Müdigkeit ist keine Spur. Durch die WM sind wir jetzt eben noch in der Vorbereitungsphase, die noch drei oder vier Wochen andauern wird. Der Trainer dosiert das, aber an der Vorbereitung hat sich nichts geändert.  Wir müssen versuchen, viele Punkte zu holen, auch wenn wir noch nicht bei 100 Prozent sind. Schleppen wäre das falsche Wort, aber wir müssen den inneren Schweinehund überwinden.

Hat sich Gerd Müller schon bei ihnen bedankt, dass Sie ihn nicht in der Liste der besten WM-Torschützen überholt haben?
Klose: Gerd ist mir leider noch nicht über den Weg gelaufen, also nein.

Nach der schwachen vergangenen Saison haben Sie in Südafrika eine starke WM gespielt. Sie waren dann in den ersten beiden Pflichtspielen der Bayern in der Startformation. Was ist ihr Anspruch in dieser Saison?
Klose: Ich habe natürlich einen ganz hohen Anspruch. Jeder weiß, was ich kann, ich am besten. Also will ich natürlich Fußball spielen. Letztendlich entscheidet aber der Trainer darüber. Ich kann ihm nur meine Präsenz anbieten. Und das versuche ich momentan.

Es wäre der Traum der meisten FCK-Fans, dass Sie wieder in Kaiserslautern spielen würden.  Sie haben gesagt, dass das eine Möglichkeit wäre.
Klose: Da der große Teil meiner Freunde hier lebt, wäre das natürlich schon schön. Aber ich kann mir vieles vorstellen.

 
Auf einen Blick

Zum Heimauftakt des 1. FC Kaiserslautern gegen Bayern München heute, 20.30 Uhr, ist in der Stadt mit starkem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Nach FCK-Angaben gibt es Park&Ride-Parkplätze, von denen aus Sonderbusse zum Fritz-Walter-Stadion und zurück fahren: an der Universität, in Kaiserslautern-Ost und am Opel-Gelände.
Nach dem Spiel wird laut FCK ein Sonderzug eingesetzt. Er fährt um 23.15 Uhr in Richtung Homburg. Um 0.02 Uhr und 0.45 Uhr fahren die letzten Züge in Richtung Saarland. jbö
 

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