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Missbrauchsprozess wird erneut vor Landgericht verhandelt

Nachrichten aus der Region Zweibrücken.

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Zweibrücken. Wie schon bei den früheren Prozessen wurde auf Antrag der Verteidigung die Öffentlichkeit bis zur Urteilsverkündung ausgeschlossen. Im Mai sind noch zwei Verhandlungstage angesetzt. Als Grund wurden vor Gericht die schutzwürdigen Interessen des Angeklagten und des Opfers genannt. Vor einem Jahr war der gebürtige Zweibrücker zu drei Jahren und drei Jahren verurteilt worden.

Doch inzwischen hat der Bundesgerichtshof den Fall zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das Zweibrücker Landgericht zurück überwiesen. Nach Auskunft des Gerichts sollen die Zweibrücker Richter insbesondere einen der vier Tatvorwürfe noch einmal überprüfen. Von der Zahl der Vorwürfe und der Wertung der vergehen hänge das Strafmaß ab. Dem früheren Pfleger wird nach wie vor vorgeworfen, sich im Mai 2007 mehrfach an einer Patientin des Evangelischen Krankenhauses vergangen zu haben.

Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte „die schutzlose Situation“ der Frau ausgenutzt, um sexuelle Handlungen an der Frau zu vollziehen. So sei das Opfer linksseitig gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Der damals 25- Jährige nach der Anklage in dem Tatzeitraum als Pfleger für die Patientin zuständig gewesen und habe ihr unter anderem bei der Körperpflege geholfen. Bei der ersten Verhandlung im Oktober 2009 ergaben sich Zweifel an der Schuldfähigkeit des Angeklagten. Diese sollte ein Psychologe mit einem Gutachten prüfen. Bis 2011 lag das Gutachten vor und im April 2011 wurde der Fall erneut verhandelt und mit dem Urteil, einer Freiheitsstrafe, vorerst abgeschlossen. Bis zur Rücküberweisung durch den Bundesgerichtshof. sf
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