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Mit Handy durch Saarbrücken verfolgt - Sprayer von Ehepaar gestellt



Laut Bericht der Beamten hätten die mutigen Zeugen - ein Ehepaar aus Saarbrücken (30 & 34) - am Mittwoch (26.06.2013) gegen 01:00 Uhr morgens in der Großherzog-Friedrich-Straße aus dem fahrenden Auto heraus einen ein 18-jährigen Saarbrücker beobachtet, der gerade eine Hauswand besprühte. Die beiden hupten und stiegen aus, worauf hin der Sprayer eine Sprühdose unter seiner Jacke versteckte und sich entfernte. Das Ehepaar setzte zur Verfolgung an. Als der Sprayer dies bemerkte, begann er zu rennen.

Im Laufen griff der Ehemann zum Telefon und verständigte die Polizei mit dem Wortlaut: „Ich verfolge gerade einen Graffitisprüher in der Uhlandstraße. Wir laufen jetzt in Richtung Mainzer Straße. Die Person ist relativ jung, trägt eine schwarze Jacke, Jeans und Kopfhörer.“ Während der Verfolgung wurde der Telefonkontakt aufrecht erhalten. So erfuhren die schnell entsendeten Einsatzkommandos der Saarbrücker Polizei vom jeweiligen Standpunkt des Verfolgten. Zu guter Letzt stolperte dieser, so dass er von seinen Verfolgern an der Ecke Arndstraße - Großherzog-Friedrich-Straße gestellt werden konnte. Das Ehepaar hielt den 18-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Während dieser Zeit blieb der Sprayer ruhig und wehrte sich nicht. Gegenüber der Polizei machte er keine Aussagen.

Auf Grund der guten Beobachtungen des Ehepaares konnten vom Täter während seiner Flucht weggeworfene Verschlusskappen in einem Mülleimer gefunden werden. Diese Kappen passten zu den drei Spraydosen, die der Täter in seinem Rucksack hatte. Die Polizei: "Den 18-Jährigen erwarten nicht nur ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung sondern auch Schadensersatzforderungen des Hauseigentümers." red

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