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Mit Rap und Kamera zur eigenen Sprache



Saarbrücken/Metz.
Für junge Filmemacher aus dem Saarland wird es am morgigen Mittwoch spannend. Dann nämlich wird sich zeigen, wie die Jury ihre mit viel Engagement produzierten Videos bewertet und was sich Kinder und Jugendliche aus den Nachbarregionen Rheinland-Pfalz, Lothringen, Elsass, Luxemburg und Wallonien haben einfallen lassen. Créajeune, so heißt das grenzüberschreitende Videofestival für junge Menschen aus der Großregion, das am 19. November, 9.30 Uhr, im Cinéma Caméo Ariel (Rue du Palais 24, Nähe Kathedrale) in Metz beginnt und um 19 Uhr mit der Peisverleihung im Metzer Rathaus endet. Für die internationale Jugendjury, die die Preisträger ermittelt, wird es nicht leicht sein, die besten Filme auszuwählen.

:: Auf einen Blick


Denn das Spektrum der rund 40 Wettbewerbsfilme ist breit und reicht von Spielfilmen über Dokumentarfilme bis hin zu Animationen und Musicclips. „Créajeune hat in diesem Jahr einen Boom erlebt“, berichtet Regine Radtke, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Saarländischen Filmbüro. „In Einrichtungen wie Jugendzentren gibt es verstärkt Videoprojekte, an Schulen bietet das Filmbüro Film-AGs an“, so Ratke. Inzwischen habe sich „die Erkenntnis durchgesetzt, dass es für Kinder und Jugendliche wichtig ist, sich mit diesem Medium kreativ auseinanderzusetzen.“ Etwa die Hälfte der Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs Créajeune komme aus dem Saarland. „Die Jüngsten sind Fünfjährige aus der Kindertagesstätte Ensheim, die in einem Projekt ihren Stadtteil erkundet und mit der „Trickbox“ des Medienkompetenz-Zentrums der Landesmedienanstalt eine Filmcollage mit eigener Vertonung erstellt haben“, erzählt Ratke.

Bei Jugendlichen aus Einwandererfamilien seien Musikvideoclips besonders beliebt. So hätten junge Leute in einem Projekt des Internationalen Bundes in Merzig ihre Lebenssituation in eigenen Rap-Songs dargestellt und dabei eine „eigene Filmsprache“ kreiert. Insgesamt waren für den Wettbewerb 85 Filme eingereicht worden. Eine Vorauswahl trafen Jugendliche aus dem Saarland und aus Metz Anfang Oktober bei einem zweitägigen Treffen in Saarbrücken. Créajeune ist ein gemeinsames Projekt des Saarländischen Filmbüros und der FOL Moselle/Ligue de L'Enseignement. Unterstützt wird der Wettbewerb vom saarländischen Kultusministerium, der Région Lorraine und dem DRAC Lorraine. Preisstifter sind die Arbeit und Kultur Saarland GmbH, die Ligue de l' Enseignement/FOL Moselle, die Landeszentrale für politische Bildung Saarland und das Filmfestival Max Ophüls Preis.

Weitere Infos beim Saarländischen Filmbüro, Tel. (0681) 36047, :: www.filmbuero-saar.de
Von SZ-Mitarbeiterin Alexandra Raetzer 
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