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Mittelaltermarkt: Besucher-Rekord in Kirkel

Kirkel. „Das war mit Sicherheit der am stärksten besuchte Mittelaltermarkt- Samstag, den wir je hatten.“ Sarah Guthor vom Kirkeler Kulturamt, mitverantwortlich für den Mittelaltermarkt am Wochenende, zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem Zuspruch am ersten der beiden Veranstaltungstage. Strahlend schönes Wetter, ein properes Programm – all das hatte zu diesem gefühlten Rekordergebnis beigetragen. Dass es sich wohl in der Tat um einen außergewöhnlichen Tag gehandelt hätte, hätte auch die lange Verweildauer der Gäste gezeigt.

Burgschänke bis spät in die Nacht gefüllt

Sarah Guthor: „Wir hatten die Kasse außergewöhnlich lang besetzt. Und auch in der Burgschänke ging es bis spät in die Nacht.“ Ein Grund für diese Resonanz am Mittelaltermarkt- Samstag, vor allem in den Abendstunden, war wohl auch der Auftritt der Feuershow von Prometheus Erben. Die litt zwar ein bisschen darunter, dass es zum Zeitpunkt des feurigen Höhepunkt noch nicht wirklich dunkel war, am Zuspruch hätte dies aber, so Guthor, nichts geändert.

Zeigte sich der Samstag so von seiner überraschend erfolgreichen Seite, sah es am gestrigen Sonntag in Sachen Wetterlage phasenweise weniger erfreulich aus. Schon zur Öffnung des Marktes um zehn Uhr drohten dunkle Wolken über dem Burgplateau. Und die ließen sich nicht lange bitten: Die erste Stunde des Marktes wurde weggespült. Doch sobald sich der Himmel beruhigt hatte, strömten ab dem Mittag die Besucher in der gefühlt gewohnten Anzahl auf Kirkels Wahrzeichen. Bogenschießen Eisen schmieden, prächtig gewandete Ritter bestaunen, durch die Auslagen der zahlreichen Händler stöbern – und dabei noch schlemmen: Der zwölfte Kirkeler Mittelaltermarkt wurde seinem inzwischen weithin vernehmbaren Ruf auch in diesem Jahr wieder gerecht. „Ich bin eben auf dem Weg hierher durchs Dorf gelaufen“, erzählte ein sichtlich gut gelaunter Kirkeler Hauptamtsleiter Otwin Wentz. „Und da habe ich Auto-Kennzeichen aus Wiesbaden oder auch Frankfurt gesehen.“ Für Wentz ein Indiz dafür, dass sich der Mittelaltermarkt tief im Bewusstsein und weiter über die Grenzen des Saarlandes hinaus eingegraben hat. Davon kündete auch das Engagement des Gesangsduos Ohrenfreut.

„Das hier ist wirklich ein sehr feiner, kleiner Markt“

Aus Berlin hatten Michaela Rettkowski und Peter Siche die Reise angetreten, um in Kirkel als Teil des Rahmenprogramm mittelalterliches Liedgut zu präsentieren. Und Ihr Urteil über den Kirkeler Markt war eindeutig – eindeutig gut. „Das hier ist wirklich ein sehr feiner, kleiner Markt“, zeigte sich Michaela Rettkowski vom Ambiente angetan. „Alles ist sehr authentisch und für die Leute sehr gemütlich.“ Und Peter Siche ergänzte: „Der Markt ist nicht hingehunzt von irgendeinem Veranstalter, sondern er lebt von sich aus.“

Ein Zeichen dieses Lebens, neben den Auftritten der Tanzgruppe Shabana Atesh oder auch Prometheus Erben: Zauberer Kalibo. Er gehört und sein Sprachrohr gehören seit langem zum festen Programm. Und das kam auch 2011 wieder unüberhörbar gut an.

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