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Mord in Völklingen-Fenne: Mann (24) mit Eisenstange erschlagen

Ein 24-jähriger Mann aus Völklingen-Fenne ist gestern Nachmittag unweit seines Wohnhauses auf der Straße erschlagen worden. Die Polizei nahm nach intensiver Fahndung nur eine Stunde später einen Tatverdächtigen fest.

Von SZ-Redakteur Peter Wagner

Völklingen.
Erschütternde Szenen haben sich gestern gegen 16.30 Uhr in der Fenner Lindenstraße abgespielt: ein 24-jähriger Arbeiter ist dort erschlagen worden. Er erlag seinen Kopfverletzungen unmittelbar am Tatort – einer ruhigen Nebenstraße, die von der viel befahrenen Saarbrücker Straße abzweigt. Das Opfer wohnte in einem Eckhaus, der Tatort befindet sich etwa 30 Meter von der Einmündung entfernt.  Der Leichnam lag in der rechten Straßenrinne, neben einem weißen Kleinwagen. Der Täter hatte sich offenkundig keine große Mühe gegeben, das Geschehen zu verbergen. So wurde die mit Blut behaftete Tatwaffe wenige Schritte neben der Leiche von der Polizei sichergestellt. Es handelt sich nach deren Angaben um eine etwa ein Meter lange Eisenstange, die das Opfer tödlich am Kopf traf. Wie bekannt wurde, sollte der junge Mann am kommenden Montag eine Ausbildung beginnen, seine Lebensgefährtin ist schwanger.

Wie Pressesprecher Georg Himbert von der Landespolizeidirektion am Tatort berichtete, wurden die Ereignisse von mehreren Zeugen beobachtet. Ihre und weitere Hinweise hätten den Ermittlern bei der Suche nach dem mutmaßlichen Täter weitergeholfen.  So lag eine ziemlich gute Personenbeschreibung vor. Demnach sollte es sich um einen Schwarzafrikaner gehandelt haben.

Der Mann, auf den diese Beschreibungen passen, wurde um exakt 17.39 Uhr nach intensiver Fahndung etwa einen Kilometer vom Tatort entfernt überwältigt und von Beamten der Polizeiinspektion Völklingen festgenommen. Dies geschah an der verkehrsreichen Kreuzung von Saarbrücker Straße und Karolinger Straße, die zur Brücke nach Völklingen führt. Im Zuge der Verhaftung kam es für einige Minuten zu Verkehrsbehinderungen, deren Ursache den Verkehrsteilnehmern allerdings nicht ersichtlich war.

Zu einem möglichen Motiv für die Bluttat auf offener Straße gab es bis gestern Abend keine Erkenntnisse. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich dem Vernehmen nach um einen 27-Jährigen Mann, der in San Salvador geboren wurde und nach Informationen unserer Zeitung in der Nachbarschaft des Opfers wohnte. Laut Himbert ist er wegen etlicher Gewaltdelikte polizeibekannt.



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