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Mordsgaudi bei Bier und Party-Musik: 1600 Besucher ließen es beim St. Wendeler Oktoberfest krachen

Ausgelassene Feierstimmung im Festzelt der Wendels Wiesn: Auch diese junge Leute hatten sichtlich Spaß am Feiern. F0TO: B&K

Ausgelassene Feierstimmung im Festzelt der Wendels Wiesn: Auch diese junge Leute hatten sichtlich Spaß am Feiern. F0TO: B&K

Fesche Madln in Dirndln von der Stange, schneidige Buam in Lederhosen, je speckiger, desto besser, sind zu allem beim Oktoberfest auf Wendels Wiesn bereit. „Aber scheiß darauf, Oktoberfest (Malle) ist nur einmal im Jahr“, grölen und kreischen 1600 Kehlen im Festzelt. Das überwiegend Ü20-Publikum in den vorderen Reihen steht längst auf den Bierbänken und schmettert enthusiastisch die von der Party-Coverband Sicherheitshalbe aus Massenbachhausen nahe Heilbronn gespielten Hits und Gassenhauer, mit.

 „Hier ist eine klasse Stimmung, wenn ein Oktoberfest vor der Haustür ist, brauche ich doch nicht nach München zu fahren“, sagt die St. Wendelerin Laura Schmidt. Ratzfatz haben sich Gruppen, gar ganze Mannschaften für die Oktoberfest-Malle-Fastnachtsparty schon im Vorfeld ihr Fetenmobiliar gesichert. Für einen Tisch á acht Personen im Mittelteil mussten 65 Euro hingelegt werden, in der Promiloge 185 Euro.
 

Festzelt wurde vergrößert

Und die Partyband fordert den Zeltchor zum Mitsingen auf. „Ein Prosit auf die Gemütlichkeit“. Den obligatorischen mit Gerstensaft gefüllten Maßkrug dazu gibt es für 8,50 Euro. „Wir haben das Zelt um fünf Meter auf eine Länge von 55 Metern verlängert“, teilt Harald Becker, der Vorsitzende des veranstaltenden St. Wendeler Turnvereins (TV) mit. Dennoch herrscht in den Gängen zwischen den Tischreihen dichtes Gedränge: Menschen tanzen, herzen sich und halten den Stimmungsmoment mit einem Selfie fest. Zwischen den intonierten Stadion-Hymnen „Ein Hoch auf uns“ und „Atemlos“ suchen die Maßkrug tragenden Bedienungen mitten durchs Feiervolk eine freie Gasse, sie und die Herren an den Zapfhähnen betreiben Leistungssport, um den Durst der Partygänger zu stillen.

„Wir und der St. Wendeler Fußballclub haben seit sieben Jahren das Oktoberfest richtig ausgebaut. Für beide Vereine ist es zu einem Erfolgserlebnis geworden“, freut sich Becker. Souverän steuert und kontrolliert die Partyband Sicherheitshalbe die ausgelassene Atmosphäre unter dem Zeltdach, die Anfang des Monats vier Tage lang beim Cannstadter Wasen in Stuttgart im Einsatz war. „Ihre Partymusik verbreitet richtig gute Laune“, schwärmt Kathrin Leonhard aus dem Dörfchen Hüffler bei Glan-Münchweiler. Das mit Bier gedopte Publikum genießt die Sause in vollen Zügen: Tobt, singt, hüpft, klatscht und springt vor der Bühne rum, was die Kondition hergibt. „Und die Krüge hoch“, will die Band sehen und setzt mehrfach den Ballermann-Schlachtruf „Zicke, zacke, zicke, zacke, hoi, hoi, hoi“ obendrauf. Nach Mitternacht hat dann der überdachte Biergarten auf Wendels Wiesn dichtgemacht. Mit dem Auftritt der Band Katana und dem Feuerwerk ist am Sonntagabend das Kirmestreiben auf dem Bosenbach-Rummelplatz in der Kreisstadt zu Ende gegangen.
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