A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken Zwischen AS Wallerfangen und AS Saarlouis-Mitte Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (13:11)

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Müll-Laster kracht in Habacher Wohnhaus

Was war geschehen? Nachdem der Fahrer von der Ladefläche her ein Geräusch gehört hatte, stieg er aus. Als er auf der Straße stand, machte sich der Laster selbstständig und rollte 50 Meter bis zu dem Haus der Familie Penth. Der Fahrer und sein Beifahrer sowie die Hausbewohnerin erlitten einen Schock.

Auch nach gut sieben Stunden sitzt der bei Anja Penth.(34) noch immer in den Knochen. Die 34-jährige Mutter sitzt im Esszimmer des zerstörten Hauses, das Gesicht bleich, die zitternden Hände im Schoß. Die Bilder des Unfalls lassen sie nicht mehr los, ziehen immer wieder vor ihrem geistigen Auge vorbei. Nebenan im Wohnzimmer fragt der kleine Jannik, vier Jahre alt, seine Großmutter immer wieder: „Warum hat denn der Mann um Hilfe gerufen?“ Es war kurz nach acht Uhr gestern Vormittag. Ein Müllfahrzeug war durch die Spielstraße in dem Habacher Neubaugebiet gefahren. Nach Angaben der Polizei-Inspektion Illingen hatte sich das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache selbstständig gemacht und war in die Seitenmauer und die Garage des Einfamilienhauses der jungen Habacher Familie gekracht. Ob ein technischer Defekt vorlag oder der Fahrer vergessen hatte, die Feststellbremse zu ziehen, muss noch ermittelt werden.

Die Mutter: „Wir hatten gerade gefrühstückt, und ich war dabei, das Geschirr wegzuräumen“, erinnert sich die zierliche Frau. Ich weiß noch, dass ich aus dem Fenster geschaut und den Müllwagen die Straße hochfahren gesehen habe.“ Ich sagte Jannik, er solle seine Jacke anziehen, weil ich ihn in den Kindergarten bringen wollte.“ Der Frau stockt die Stimme, schließt für einen Moment die Augen, atmet tief ein und aus, ehe sie weiterreden kann. Dann erzählt sie weiter: „Plötzlich gab es einen gewaltigen Knall, als wäre etwas explodiert.“ “, beschreibt Anja penth Der Augenblick, als der Lkw die Hauswand traf. Die Mutter dachte zunächst, der Knall sei von draußen gekommen, und rannte zum Fenster. Die Frau: „Ich habe das zunächst gar nicht mit unserem Haus in Verbindung gebracht. Dachte, in der Nachbarschaft sei etwas passiert. Ich habe aus dem Fenster geschaut und Ich habe den Fahrer gesehen, der laut geschrien hat und sich auf der anderen Straßenseite auf den Boden fallen ließ.“ Dann sah die Mutter den Lkw in ihrem Haus und fing an zu schreien.

Erneut senkt sie den Blick auf ihre Hände, die schon iweder zu zittern beginnen. „Ich bin raus, habe den LKW gesehen und nur noch geschrien.“ Die 34-Jährige hatte ebenso einen Schock erlitten wie der Fahrer des Müllautos, der schreiend auf der Straße lag. Vergeblich versuchte sie den Notarzt zu rufen, konnte aber unter Schock das Telefon nicht mehr bedienen. „Ich konnte das Telefon nicht mehr bedienen. Das war alles zu viel. Es hätte nämlich auch noch viel schlimmer kommen können. Penth: „Fünf Minuten später, und mein Sohn und ich wären in der Einfahrt gewesen. Nicht auszudenken…“ Die beiden wollten zusammen zum Kindergarten. szn/avm
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