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Müllers Nachfolge soll sich noch diese Woche klären

Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer soll angeblich für die Nachfolge von Peter Müller vorgeschlagen werden.

Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer soll angeblich für die Nachfolge von Peter Müller vorgeschlagen werden.

Saarbrücken. In der saarländischen CDU wird in dieser Woche eine Entscheidung über die Nachfolge von Partei- und Regierungschef Peter Müller (55) erwartet. Nach einer in Berlin getroffenen parteiübergreifenden Absprache soll er zum Jahresende Richter am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe werden. Müller amtiert seit 1999 als saarländischer Ministerpräsident und übernahm mit Beginn der Jamaika-Koalition zusätzlich das Justizressort. An die Spitze der Landespartei war er bereits 1995 gewählt worden.

Bislang schweigt Müller noch zu seinen Wechselplänen. Informierte CDU-Kreise gehen jedoch davon aus, dass er am Samstag die Landtagsfraktion und den Landesvorstand bei einer seit längerem terminierten Klausursitzung über seine Vorhaben informieren wird. Wie es heißt, will Müller dann Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (48) als Nachfolgerin an der Spitze der Landesregierung und des CDU-Landesverbandes vorschlagen.

Innenminister Stephan Toscani (43) hatte intern ebenfalls Interesse an beiden Ämtern bekundet. Um eine Kampfkandidatur und eine Befragung der knapp 20 000 Parteimitglieder zu vermeiden, ist für heute ein Konsens-Gespräch zwischen Kramp-Karrenbauer und Toscani unter Müllers Moderation in der Staatskanzlei geplant. Dem Vernehmen nach soll Toscani, der auch den CDU-Kreisverband Saarpfalz führt, unter bestimmten Umständen bereit sein, auf eine Bewerbung zu verzichten. Angeblich will er sich neben einer inhaltlichen auch für die personelle Erneuerung der Saar-CDU stark machen. So solle die jüngere Generation mehr in die Regierungsverantwortung eingebunden werden.

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