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Na dann Prost: Urbayrische Stimmung beim St. Ingberter Oktoberfest

Dirndl und Lederhose, Maßkrüge und Schunkeln - das »Saarländische Oktoberfest« in St. Ingbert hat am Wochenende für beste Laune im Festzelt auf dem Marktplatz gesorgt. Heute ist letzter Tag.

Dirndl und Lederhose, Maßkrüge und Schunkeln - das »Saarländische Oktoberfest« in St. Ingbert hat am Wochenende für beste Laune im Festzelt auf dem Marktplatz gesorgt. Heute ist letzter Tag.

St. Ingbert. Als die Band „Frontal Party Pur“ um 20 Uhr auf die Bühne kommt, stehen schon die ersten Gäste auf den Tischen. Bereits eine Stunde später ist kaum noch ein Durchkommen. Ein bisschen tun einem da die jungen feschen Bedienungen leid, die versuchen, Bierkrüge durch das Gewühl zu balancieren. 7.20 Euro kostet die Maß Bier beim „Saarländischen Oktoberfest“ in St. Ingbert, durchschnittlich 1.50 Euro weniger als beim großen Vorbild in München.

Das ist der Auftakt in die dritte Auflage des St. Ingberter Oktoberfestes. After-Work-Party, Fassbieranstich und eben der Band „Frontal Party Pur“. Die Stimmung steigt schon an diesem ersten Abend rasch. St. Ingbert im Ausnahmezustand – wenigstens unter dem Zeltdach auf dem Marktplatz. Einheimische, die man sonst aus dem normalen Leben kennt, mutieren zu feschen Dirndl- oder Lederhosenträgern und benehmen sich anders, als man es gewohnt ist. An diesen vier Tagen scheint fast alles erlaubt. Da werden Bilder gemacht, die nicht das Gesicht des Fotografierten zeigen. Die Späße dürfen auch mal derber sein. Es wird geschunkelt, nach Anweisung der Band „von vorn nach hinten und wieder zurück“. Das muss man den Saarländern nicht erklären.

Gegen 22 Uhr fühlt man sich wie die Brathähnchen, die im Grill an Stangen rotieren. Das Zelt ist brechend voll, kalt wird es niemandem. Jetzt sind auch die Logen besetzt. Hier und da werden noch Zöpfe geflochten und passende Frisuren kreiert. Bei den Männern dominieren rot-weiß karierte Hemden, die Frauen scheinen sämtliche Dirndl der Umgebung aufgekauft zu haben. Schon Wochen vorher konnte man bei Tchibo, C&A , dem Kostümverleih oder auch „Tagesform“ das passende Outfit wählen. Die teilweise bayrische Vergangenheit der Mittelstadt wird ein wenig lebendig.

Samstagabend – man glaubt es kaum – ist mit der Partyband „Wobbls“ das Stimmungsbarometer nochmals höher. Die „Bayern auf Zeit“ genießen das Flair im Zelt. Erst Sonntagmorgen geht es beim Heimat- und Trachtenumzug etwas geruhsamer zu. Punkt elf Uhr eröffnet der Schützenverein Rohrbach mit einem ohrenbetäubenden Knall den von Musik begleiteten Gang zum Festzelt. Viele Vereine, allen voran die Bergkapelle St. Ingbert, präsentieren sich den Zuschauern, um später auf dem Marktplatz beim Familien- und Seniorentag gemeinsam zu essen oder auch etwas zu trinken. Während man sich an den Abenden zuvor kaum verständigen konnte, lässt die Musik der Blasorchester an diesem Vormittag Unterhaltungen zu.

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