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Nach Brand in Burbach: 39-Jähriger steht unter Mordverdacht

In diesem Haus in Burbach fanden Feuerwehrleute in der Nacht zum vergangenen Donnerstag die Leiche. Foto: becker&Bredel</p>

In diesem Haus in Burbach fanden Feuerwehrleute in der Nacht zum vergangenen Donnerstag die Leiche. Foto: becker&Bredel

Nach den Ermittlungen der Mordkommission „Luise“ steht er im Verdacht, ein Wohnhaus in der Luisenthaler Straße in Saarbrücken-Burbach in Brand gesetzt zu haben, um den Mord an dem 64-Jährigen zu vertuschen. Nach Polizeiangaben hat der 39-Jährige die Taten gestanden. Die Ermittlungen zum Tatmotiv dauerten derweil an, hieß es gestern. Der 39-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt auf der Saarbrücker Lerchesflur gebracht.

Die Obduktion des Leichnams hatte am Donnerstag vergangener Woche ergeben, dass der 64-Jährige an Verletzungen starb, die ihm durch einen oder mehrere Unbekannte zugefügt worden waren. Die Leiche war bei dem Hausbrand in der Luisenthaler Straße in Saarbrücken-Burbach entdeckt worden. Auch hatte erst die Obduktion in der Rechtsmedizin in Homburg die Identität des Toten klären können, da der Leichnam bis zur Unkenntlichkeit verbrannt war. Die Polizei hatte daraufhin eine elfköpfige Mordkommission namens „Luise“ gegründet und nach Zeugen gesucht, die in der Zeit vor dem Brandausbruch gegen sechs Uhr morgens verdächtige Wahrnehmungen gemacht hatten.

Der Brand in dem Wohnhaus war am frühen Donnerstagmorgen ausgebrochen. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Dachstuhl bereits in Flammen. Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten fanden in dem noch brennenden Haus die Leiche.

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