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Nach Brandanschlag und Schüssen auf Saarbrücker Spielothek: Ein Tatverdächtiger in Haft, drei weitere per Haftbefehl gesucht

Mit einem Schrotgewehr haben Unbekannte am Mittwochmorgen (4.11.2015) die Eingangstür einer Shisha-Bar und Spielhalle in der Saarbrücker Metzer Straße 135 beschossen und noch dazu Molotow-Coctails gegen die Fassade geworfen. Das Landeskriminalamt hat die Spurensuche begonnen.

Mit einem Schrotgewehr haben Unbekannte am Mittwochmorgen (4.11.2015) die Eingangstür einer Shisha-Bar und Spielhalle in der Saarbrücker Metzer Straße 135 beschossen und noch dazu Molotow-Coctails gegen die Fassade geworfen. Das Landeskriminalamt hat die Spurensuche begonnen.

Der 31-jährige Mann aus Lothringen soll am 04.11.2015 kurz vor sechs Uhr morgens zwei Schüsse aus einem Schrotgewehr auf den Eingangsbereich der Spielothek abgegeben haben. Ein 31-jähriger Mitarbeiter des Casinos wurde von mehreren Schrotkugeln im Bereich des Oberkörpers und am Oberschenkel verletzt. Während der Schießerei sollen die weiteren Verdächtigen mehrere Brandsätze, sogenannte Molotowcocktails, in Richtung des Gebäudes geschleudert haben, in dem sich zu diesem Zeitpunkt Personen aufhielten. Glücklicherweise griffen die Flammen nicht auf das Anwesen über, so dass keine weiteren Menschen verletzt wurden.

In enger Kooperation mit dem Dezernat für internationale polizeiliche Zusammenarbeit identifizierten Polizeibeamte des Dezernats für Brandermittlungen zunächst den 31-Jährigen Tatverdächtigen. Nachdem das Amtsgericht Saarbücken Haftbefehl wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung gegen ihn erlassen hatte, wurde er Mitte November von der französischen Polizei in Forbach verhaftet und am Montag (07.12.2015) an die Bundesrepublik ausgeliefert. Mittlerweile sitzt er in der JVA Saarbrücken in Untersuchungshaft.

Die Auswertung von Videomaterial sowie verschiedene Zeugenaussagen führten die Beamten auch auf die Spur der mutmaßlichen Mittäter. Es handelt sich hierbei um zwei 32 und 27 Jahre alte Männer sowie eine 21-jährige Frau aus Lothringen. Gegen alle drei liegen europäische Haftbefehle vor.

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