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Nach Busunglück in Frankreich: Schüler sind wieder daheim

Der verunglückte Reisebus in Frankreich: Er stürzte eine Böschung hinab. Darin saßen zum Unglückszeitpunkt 41 Schüler aus St. Wendel und Saarbrücken. Sie waren auf der Rückreise von einer Klassenfahrt nach Barcelona. FotoS: FR3 Rhône-Alpes/Schreenshot: SZ

Der verunglückte Reisebus in Frankreich: Er stürzte eine Böschung hinab. Darin saßen zum Unglückszeitpunkt 41 Schüler aus St. Wendel und Saarbrücken. Sie waren auf der Rückreise von einer Klassenfahrt nach Barcelona. FotoS: FR3 Rhône-Alpes/Schreenshot: SZ

Eine knappe Woche in der katalanischen Hauptstadt Barcelona, um Land, Leute und Sprache kennen zu lernen: Dazu waren 41 Schüler am Montag vergangener Woche zu einer Klassenfahrt aufgebrochen. 23 Gymnasiasten aus St. Wendel und 18 Saarbrücker. In der Nacht auf Samstag ging's wieder heimwärts. Mit dem Reisebus. Bis dahin verlief für die Gruppe mit sechs Lehrern und Betreuern alles reibungslos.

 

Gegen 5.30 Uhr am Samstag aber kam es zu einem dramatischen Zwischenfall, als die Truppe auf der französischen A 7 unterwegs war. Nahe des kleinen, gerade mal 2000 Einwohner zählenden Ortes Saint-Uze im Département Drôme kam der Bus von der Fahrbahn ab. Er stürzte etwa 50 Meter eine Böschung hinab, wie der französische Fernsehsender France 3 Rhône-Alpes berichtet. Glücklicherweise habe ein kleiner Strom wie ein Hindernis gewirkt, so dass der Bus bei dem Sturz gestoppt wurde. Zudem sollen alle Schüler angeschnallt gewesen sein. TV-Bilder zeigen den zerstörten Reisebus des Püttlinger Unternehmens Lay. Taschen lagen verstreut im Innern. Die Scheiben waren geborsten.

 

Vorsorglich wurden 21 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren in drei umliegende Krankenhäuser nach Saint-Vallier, Romans und Valence gebracht. Sie waren laut Bericht „leicht traumatisiert“. Die übrigen kamen im Restaurant des Rastplatzes Saint-Robert-d'Albon Richtung Lyon unter. Der Schock saß tief, wie ein TV-Reporter berichtet.

 

Das saarländische Reiseunternehmen schickte sofort Ersatzbusse zur Unglücksstelle, um die Schüler des St. Wendeler Cusanus-Gymnasiums und des Ludwigsgymnasiums in Saarbrücken abzuholen und nach Hause zu bringen. Auch die 21 jungen Leute aus den Kliniken konnten mit. Sie hatten laut Jürgen Renner, Pressesprecher des saarländischen Bildungsministeriums, lediglich leichte Blessuren erlitten.

 

Nach Auskunft des Generalsekretärs der Präfektur Drôme, Frédéric Loiseau, soll der Fahrer am Steuer eingenickt sein. Er hatte zwei Stunden vorher nahe der südfranzösischen Stadt Orange seine Arbeit aufgenommen.

 

In der Nacht auf Sonntag erreichten die Gymnasiasten das Saarland. Aus St. Wendel waren 16 Mädchen und sieben Jungen mitgefahren. Die Saarbrücker Schule hatte ebenfalls 16 Mädchen und zwei Jungs auf die Klassenfahrt geschickt. Sie müssen an diesem Montag nicht zum Unterricht. Das Cusanus-Gymnasium hat wegen eines beweglichen Ferientags ohnehin frei. Die betroffenen Schüler aus Saarbrücken wurden freigestellt. Vertreter der St. Wendeler Schule waren am Sonntag nicht zu erreichen.

 

Unterdessen nahm die Gendarmerie die Untersuchungen auf, was konkret zum Unglück geführt hat. > : weiterer Bericht
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