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Nach ECE-Aus: Jetzt soll Vauban-Carrée Homburgs City aufwerten

Der Einkaufscenter- Investor ECE hat  am Montag (03.02.2014) das Ende seines Engagements in Homburg erklärt.

Der Einkaufscenter- Investor ECE hat am Montag (03.02.2014) das Ende seines Engagements in Homburg erklärt.

(wir berichteten), rückt nun die Geschäftsbebauung des Vauban-Carrées wieder in den Fokus einer möglichen Innenstadt- Aufwertung. Der gegenwärtige Stand der Dinge: Ein Investor, laut Informationen unserer Zeitung handelt es sich dabei im die FIM-Unternehmensgruppe mit Sitz in Bamberg, steht derzeit in Verkaufsverhandlungen mit dem gegenwärtigen Eigentümer des Vauban- Carrees, der stadteigenen Homburger Stadtbus und Parkhaus GmbH. Der Vertrag liege, so Stadt-Pressespecher Jürgen Kruthoff, dem Investor seit November unterschriftsreif vor, war laut Info der Stadt bis gestern noch nicht unterschrieben. Der Vertrag beinhalte eine Optionsfrist von einem Jahr. Diese sehe eine Rücktrittsmöglichkeit des Investors vor. Sollte der von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, werde für ihn allerdings eine Optionsgebühr fällig, so Kruthoff.

Anlässlich der Pressekonferenz zur ECEAbsage gab Bürgermeister Klaus Roth Einblick in den gegenwärtigen Stand der Entwicklung des Vauban-Carrees: „Der Investor ist derzeit damit befasst, den von ihm geplanten Bau erfolgreich zu vermarkten.“ Dies sei nötig, um eine entsprechende Bankenfinanzierung zu erhalten. Roth: „Und sobald das spruchreif ist, wird der Investor seine Pläne auch präsentieren.“

Wie im Falle der nun gescheiterten Bebauung des Enklerplatzes durch ECE sei die Stadt auch beim Vauban-Carree nicht Herr des Verfahrens, habe aber, so Roth, als Verkäufer des Grundstücks einen Einfluss auf das, was dort geschehe. „Als zivile Gemeinde und Vertragspartner im Grundstücksverkauf können wir hier beim Baurecht einige Vorgaben machen.“ Roth gestand ein, dass auch im Falle des Vauban-Carrees „uns die Investoren nicht die Tür eingerannt haben“.

Er machte klar, dass man nun vom Investor auch ein entsprechendes Engagement erwarte. „Letztendlich werden wir das Vauban-Carree nicht für den Bau einer Pommes-Bude und für ein Schnell-Restaurant verkaufen. Das mit Sicherheit nicht.“

Gefragt, ob nicht der Bau eines Parkhauses dort Sinn mache, sagte Klaus Roth. „Wir haben ganz konkrete Planungen für ein Parkhaus in der Gerberstraße. Da bestehen auch entsprechende vertragliche Verpflichtungen.“ Grundsätzlich sei die Idee eines Parkhauses auf dem Vauban-Carree durchaus diskutabel, „wenn wir auf dem Enklerplatz eine attraktive Bebauung hätten. Wir müssen uns aber die Frage stellen, für wen wir all diese Parkplätze anbieten würden, wenn wir keine Geschäfte hier haben. Denn wir stellen ja jetzt schon fest, dass sich der Umfang des Einzelhandels in Homburg verringert. Und das ohne ein Einkaufscenter auf dem Enklerplatz.“

Als Negativbeispiel für die aktuelle Entwicklung des Einzelhandels nannte Roth die obere Eisenbahnstraße. „Dieser Bereich ist durchgängig, abgesehen vom Bereich direkt am Rondell, geschäftsentleert, da gibt es keinen Einzelhandel mehr.

Und diese Entwicklung greift nun auch über die Kaiserstraße hinweg auf den mittleren Teil der Eisenbahnstraße über.“ Bleibt die Frage, ob sich die Absage von ECE negativ oder positiv auf das Investoren-Engagement auf dem Vauban-Carree auswirke. Roth: „Das kann ich wirklich nicht sagen, das wäre ein Blick in die Glaskugel.“

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