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Nach Kreuzbandriss: FCS-Spieler Maek will bald wieder spielen

Kevin Maek hat sich nach seinem Kreuzbandriss ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Er will in dieser Saison wieder für den FCS auf dem Feld stehen.

Kevin Maek hat sich nach seinem Kreuzbandriss ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Er will in dieser Saison wieder für den FCS auf dem Feld stehen.

Groß. Blond. Gut aussehend und auf den ersten Blick Mutter und Sohn. Das ist der Eindruck, wenn Uschi und Kevin Maek auf Krücken um die Ecke humpeln. „Ich hab mir beim Spaziergang mit dem Hund den Schienbeinkopf gebrochen“, erzählt die frühere zweimalige Weltmeisterin im Ruder-Doppelvierer, die heute in Berlin-Marzahn als Diplom- Sporttherapeutin ein Therapie- und Fitnesszentrum betreibt. Und dort macht der Mittelfeldspieler des Fußball- Drittligisten 1. FC Saarbrücken derzeit seine Reha nach seiner Kreuzband-Operation.

„Dr. Andreas Weiler ist ein absoluter Fachmann“, sagt Kevin Maek und berichtet vom komplikationsfreien Eingriff: „Es wurde ein Stück aus der Oberschenkelsehne entnommen, vier Mal gefaltet und dann quasi als Band nochmal eingesetzt.“ Der Körper müsse nun mit dem „neuen Gewebe klar kommen“ – belasten darf Maek das Bein noch nicht. „In fünf Monaten kann ich wieder auf dem Platz stehen“, sagt der 24- Jährige optimistisch.

Doch bevor es soweit ist, hat „Muttern“ erstmal wieder das Sagen. „Kevin ist ein schwieriger Patient – und wenn die Mama was sagt, ist es besonders schwer“, sagt Uschi Maek lachend, „aber wenn meine Mitarbeiter das übernehmen, läuft es. Dann spurt er. Schließlich hat er ja ein Ziel. Und Kevin war schon immer sehr, sehr ehrgeizig“. Die Philosophie der früheren Leistungssportlerin zeigt sich auch in der Arbeit mit ihrem „Saarbrücker Patienten“. Profi-Sportler werden halt anders behandelt als Normalbürger. „Sie werden weniger geschont“, erklärt die Sporttherapeutin, „gerade was die allgemeine Kondition angeht“.

So arbeitet Kevin an Maschinen, das operierte rechte Bein wird höchstens passiv bewegt. „Natürlich wurde ich oft gefragt, wie es passiert ist. Aber solche Gedanken bringen dich nicht weiter“, betont Maek. Doch auch Mama Uschi war zunächst entsetzt, als sie vom Trainingsunfall des Sohnes hörte: „Natürlich war ich geschockt, aber ich kenne derartige Situationen aus meinem Beruf und als Sportlerin. Wir müssen einfach arbeiten.“

Maeks Freundin Svenja hat ihren kompletten Jahresurlaub genommen, um mit Jagdhund Pepe bei Kevin in Berlin Hohenschönhausen zu sein, ihn moralisch zu unterstützen. Und auch der Kontakt zu Mitspielern hilft. „Wir haben eine What’s-app-Gruppe, schreiben täglich und telefonieren oft“, sagt Maek, „ich höre Fanradio oder schau mir die Spiele im Fernsehen oder Internet an.“ Beim 0:0 bei Hansa Rostock fieberte der „Maek-Clan“ auf der Tribüne mit. „Das ist bitter, da oben zu sitzen und nichts tun zu können“, sagt Maek, dessen Vertrag im Sommer auslaufen wird. Der 1,92-Hüne ist sich sicher: „Wir werden da unten rauskommen. Und ich will in dieser Saison nochmal spielen.“

 

AUF EINEN BLICK

Beim 4:0 (0:0) des 1. FC Saarbrücken gestern im Testspiel beim luxemburgischen Erstligisten F 91 Dudelange (zwei Tore von Testspieler Vito Plut, zwei Eigentore) fehlten Philipp Kreuels und Pascal Pellowski im Kader des Fußball-Drittligisten. „Beide mussten aus gesundheitlichen Gründen am Mittwoch abreisen“, erklärte FCSTeamkoordinator Stephan Kling. Kreuels hat nach eigenen Angaben einen Erguss ins Knie sowie eine Reizung. Pellwoski sagt, er habe Adduktoren- Probleme. cor
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