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Nach Notlandung: Keine Ersatzbusse nach Ensheim

Die Bauchlandung dieser Luxair-Maschine führte am 30. September zur Sperrung des Saarbrücker Flughafens. Foto: B&B

Die Bauchlandung dieser Luxair-Maschine führte am 30. September zur Sperrung des Saarbrücker Flughafens. Foto: B&B

Anne Bär und ihre Tochter wollten von ihrem Mallorca-Urlaub zurück nach Saarbrücken fliegen. Doch am selben Tag landete in Saarbrücken eine Luxair-Maschine auf dem Bauch, woraufhin der Flughafen gesperrt und Bärs Rückflug umgeleitet wurde. „Selbst an Bord konnte uns keiner sagen, wo wir landen“, erinnert sich die St. Ingberterin an ihren Rückflug mit der Fluggesellschaft TUIfly . Viele Passagiere der vollbesetzten Abend-Maschine seien irritiert gewesen, bis der Kapitän ihnen endlich mitgeteilt habe, dass es nach Stuttgart gehe.

In Stuttgart seien zunächst keine TUIfly-Mitarbeiter vor Ort gewesen, die ihnen gesagt hätten, wie es weitergeht. Irgendwann habe schließlich ein junger Mann Zettel verteilt, dass Transferbusse nach Saarbrücken organisiert würden. Da die Busse jedoch nicht aufzufinden waren, kümmerten sich die Bärs wie auch die anderen Passagiere selbst um ihre Heimreise. Wegen des Stuttgarter Volksfestes „Cannstatter Wasen“ sei ein Taxi jedoch nur schwer zu bekommen gewesen. Schließlich fanden die Bärs aber einen Fahrer. „Die Organisation war unmöglich“, ärgert sich die SZ-Leserin. Die Gesellschaft hätte lange genug Vorlauf gehabt, Busse zu organisieren, meint sie. Nun haben die Bärs einen Brief mit einer Erstattungsforderung der Taxikosten in Höhe von 500 Euro eingereicht.

TUIfly-Sprecherin Friederike Bockhorst erklärt, die Gesellschaft sei davon ausgegangen, dass der Flughafen Saarbrücken rechtzeitig zur Ankunft wieder geöffnet ist. Erst als der Flieger schon in der Luft war, habe man erfahren, dass er umgeleitet werden müsse. „Daraufhin haben wir versucht, Busse zu ordern“, so Bockhorst. Doch wegen des „Cannstatter Wasen“ sei dies so kurzfristig nicht möglich gewesen.

Nach Bockhorsts Angaben wurde den Kunden aber vor Ort mitgeteilt, dass es keinen Transfer gebe und sie mit dem Taxi fahren sollen. Sollte es hierbei zu Problemen gekommen sein, bedauere TUIfly dies. Betroffene Passagiere könnten die Quittung einreichen und bekämen die gesamten Kosten zurückerstattet, versicherte die Sprecherin.

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