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Nach „Schlag den Raab“: Reggaerockers starten durch

Ein TV-Auftritt bei »Schlag den
Raab« machte Markus »Oku«
Okuesa bundesweit bekannt und
brachte dem Frontmann der Band
Oku & The Reggaerockers viele
Angebote ein.

Ein TV-Auftritt bei »Schlag den Raab« machte Markus »Oku« Okuesa bundesweit bekannt und brachte dem Frontmann der Band Oku & The Reggaerockers viele Angebote ein.

Saarbrücken. Schon im April 2009 machte Markus „Oku“ Okuesa bundesweit Schlagzeilen. Der in Homburg lebende Lehrer trat als Gegner von Stefan Raab in dessen TV-Sendung „Schlag den Raab“ an und verpasste den Gewinn von 2,5 Millionen Euro nur knapp. Danach erhielt der Sänger der Band Oku & The Reggaerockers mehrere Angebote: „Viele Anfragen waren aber eher auf schnellen Erfolg ausgerichtet und wir sehen uns vielmehr als ein langfristiges Projekt“, stellt er klar. So gingen die acht Saarländer ihren gemeinsamen Weg lieber Schritt für Schritt weiter.

Eine der erfolgreichsten Live- Bands im Südwesten

Mit Erfolg: Heute gelten die 2005 gegründeten Reggaerockers als einer der erfolgreichsten Live- Bands im Südwesten. Und ihre aktuelle Single „Weitergehn“ läuft bereits bei verschiedenen Radiosendern in ganz Deutschland. Nun ist ihr neues Album „Highlife“ bundesweit erschienen. Die Grundgerüste der elf Songs stammen von Oku sowie Mitgründer, Gitarrist und Produzent Sepp. Bei den Bandproben brachten dann die anderen Mitglieder ihre Ideen ein: „Dass wir keine reine Zweckgemeinschaft, sondern wirklich dicke Freunde sind, spielt dabei natürlich auch eine große Rolle“, erklärt Oku. Die Band lässt sich musikalisch nicht in eine Schublade stecken. Bis Oku im Alter von 20 Jahren aus Nigeria nach Deutschland kam, war sein musikalisches Interesse vom Reggae seiner Heimat geprägt. Band-Mitgründer Sepp sieht sich dagegen als echter Rocker.

Aus ihrer Zusammenarbeit entstand schließlich der Reggaerock. „Am Anfang haben wir das Projekt wirklich nur aus Spaß gemacht und wussten deshalb auch gar nicht, was alles auf uns zu kommen würde“, blickt Oku zurück. Inzwischen sind drei Alben von den Reggaerockers erschienen.

Vom Management bis zum eigenen Label haben sie jedoch weiter alles in ihrer Hand. Um nicht finanziell von der Musik abhängig zu sein, arbeiten sie weiterhin in ihren Berufen. Frontmann Oku ist Lehrer an der St. Wendeler Schule für Erziehungshilfe. „Unser größter Traum ist einfach: Wir wollen auch in 30 Jahren noch gemeinsam Musik machen“, sagt er. mv

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