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Nach Verkauf und Sanierung: Höhere Miete in Studentenheimen?

Im Falle einer Übernahme würde die Woge auch das seit 2011 wegen Brandschutz-Mängeln geschlossene Wohnheim D sanieren. Foto: UdS

Im Falle einer Übernahme würde die Woge auch das seit 2011 wegen Brandschutz-Mängeln geschlossene Wohnheim D sanieren. Foto: UdS

Der Verwaltungsrat des Studentenwerks wird am 9. Juni über einen Verkauf von insgesamt neun Studentenwohnheime an die landeseigene Wohnungsgesellschaft (Woge) Saar entscheiden. Das teilte der Vorstandsvorsitzende des Studentenwerks, Peter Riemer, gestern im Anschluss an ein Treffen mit Vertretern der Woge mit. Diese hatten dem Verwaltungsrat des Studentenwerks ein „Konzept zur Sicherung von nachhaltig geeignetem und bezahlbarem Wohnraum für Studierende“ präsentiert (wir berichteten). Es sieht unter anderem vor, dass die Gesamtmieten nach der Übernahme „für drei Jahre konstant bleiben“. Auf Nachfrage habe die Woge gestern jedoch eingeräumt, dass „nach Ablauf der Drei-Jahres-Frist und mit Blick auf Modernisierungsmaßnahmen Mieterhöhungen wahrscheinlich sind“, teilte Riemer unserer Zeitung mit. Woge-Sprecher Ludwin Vogel erklärte anschließend gegenüber der SZ: „Unabhängig von der dreijährigen Frist wird sich das Mietpreisgefüge immer im für Studenten bezahlbaren und sozial angemessenen Bereich bewegen.“ Vorgesehen sei zudem, die Mitbestimmung der Studenten in einem Wohnheimrat aufrecht zu erhalten. Außerdem biete die Woge an, dass erforderliche Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahmen innerhalb von drei Jahren nach Übernahme aufwandsneutral und ohne Mieterhöhungen umgesetzt werden.

Der Immobilienverkauf gilt Insidern zufolge als attraktiv, weil die Woge die Sanierung aller Wohnheime (inklusive des wegen Brandschutzmängeln geschlossenen Wohnheims D) offenbar deutlich preisgünstiger gestalten kann als das Studentenwerk.
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