B423 Stadtgebiet Blieskastel, Zweibrücker Straße bis Saar-Pfalz-Straße Zwischen Blieskastel und Aßweiler Vollsperrung, Baustelle bis 28.10.2017 06:00 Uhr Zwischen Ortsausgang Blieskastel und Ortseingang Biesingen (09.10.2017, 06:27)

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Nachrücken ist nicht! Was nun, FCS?

Konkretes wollte Kaminski aber nicht verraten. So wurde fleißig drauflos spekuliert. Besteht die Aufstiegsschance etwa darin, dass die Sportfreunde Siegen keine Lizenz für die kommende Runde bekommen? Gestern meldete Siegen wirklich Insolvenz an, die wahrscheinliche Vorstufe einer Lizenzverweigerung. Doch ein Blick auf die Statuten des Deutschen Fußball-Bundes.(DFB) zeigt, dass auch das dem FCS nicht hilft. Denn außer Siegen müsste noch drei andere Regionalligateams die notwendigen Kriterien nicht erfüllen, ehe der FCS am Grünen Tisch profitieren würde. Der Grund: Es gibt ein Nachrücker-Ranking, bei dem der FCS nicht ganz oben steht.
DFB-Pressesprecher Stephan Brause: „Maßgeblich dabei ist die Anzahl der Herrenmannschaften der Landesverbände.“ Da rangiert der Südwesten auf Rang vier, erstmal würden Regionalligsten aus Bayern, Baden-Württemberg und Westfalen nachrücken. Eine andere Chance hätte Saarbrücken, wenn eines der ersten vier Teams aus der abgelaufenen Oberliga Südwest die Segel streichen würde. Bei der Oberliga gilt nämlich folgende Regelung: Erhält einer der 54 sportlich aufgestiegenen Clubs keine Lizenz für Liga vier, darf der nächstplatzierte Club aus der jeweiligen Oberliga-Staffel nachrücken. Am kommenden Freitag ist Meldeschluss, um die Auflagen des DFB zu erfüllen, erst danach herrscht Klarheit. Abseits davon FCS-Vizepräsident Harald Ebertz erteilte solchen Spekulationen eine Absage: „Damit beschäftigen wir uns nicht, wir haben keine Hinweise auf ein Nachrücken. Da fehlen die Erfolgsaussichten. Wir sollten diese Spekulationen zurückfahren, uns auf die Oberliga konzentrieren. Die Dinge sind, wie sie sind, und das müssen wir akzeptieren.“
Abseits davon läuft die Trainersuche beim FCS auf vollen Touren, Präsident Horst Hinschberger sagte am Samstag, der Nachfolger des zuvor zurückgetretenen Alfred Kaminski  müsse ein Coach „mit blau-schwarzem Herz“ sein. Der FCS-Chef: „Es muss einer sein, der zu uns passt.“ Erst nachdem ein neuer Coach verpflichtet sein wird, soll der Kader für die kommende Spielzeit zusammengesetzt werden. Der Vizepräsident und Ex-Bundesligakeeper Harald Ebertz: „Ich bin überzeugt davon, dass wir den überwiegenden Teil der Spieler behalten können.“ szn/ek
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