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Nationalpark Hunsrück-Hochwald: Angebot im "Urwald" wird 2017 deutlich ausgeweitet

„Fast jeden Tag ist im Nationalpark Weihnachten“, freut sich Umweltministerin Ulrike Höfken, bei der Präsentation des neuen Programms des Nationalparkamtes im Hunsrückhaus. Unter dem Motto „Willkommen im Urwald von morgen“ informiert das zweite Jahresprogramm über die Angebote im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Fast täglich werden Aktivitäten angeboten. Neu ist, dass im Hunsrückhaus ab April ein Nationalpark-Ranger angesiedelt werden soll, der täglich Besuchertouren macht. „Unsere Ranger führen auf den bewährten und auf neuen Touren durch wilde Buchenwälder, einzigartige Hangmoore, steinige Rosselhalden und auf die Spuren der Kelten“, sagt Höfken. Die Themen Wandern, Reiten oder barrierefreie Touren sollen zudem ausgebaut werden, versichert der Leiter des Nationalparkamtes, Harald Egidi. Neuartig ist auch das Projekt „Kirche im Nationalpark“ mit Pilgerwanderungen zur Nationalparkkirche in Muhl und weiteren Veranstaltungen.

Montags finden die Nationalpark-Akademie oder ein Naturfilmangebot im Kino Movitown Cinemas Neubrücke statt; dienstags, mittwochs, donnerstags, freitags und sonntags kann der Besucher an Rangertouren teilnehmen, samstags bieten zertifizierte Nationalparkführer je nach Jahreszeit unterschiedliche thematische Führungen an und an sechs Donnerstagen ergänzen Pilgerwanderungen das Angebot. Hinzu kommen Sportevents und das Nationalparkfest.

Die Zusammenarbeit mit dem Naturpark Saar-Hunsrück wurde enger verzahnt, wie Susanne Schmid vom Naturpark bestätigt. So sind in der neuen Starterkarte 2.0 nun auch die Traumschleifen und eine Radwanderroute verzeichnet.

Wie Harald Egidi erläutert, gibt es inzwischen auch grünes Licht für die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Dauerausstellung im Hunsrückhaus. Nach ersten europaweiten Ausschreibungen sei mit einer Eröffnung im Sommer 2018 zu rechnen.

Da das Land den Bildungsauftrag im Hunsrückhaus nun verstärkt wahrnimmt, wird die Personalstruktur verändert. Wie Marc Hüllenkremer vom Zweckverband Erbeskopf erläutert, wird das fest angestellte Personal sich stärker auf die Organisation ausrichten, während das Nationalparkamt den Bildungsbereich verantworten wird. Der bisherigen Leiterin, Almuth Brandstetter, wurde zum Jahresende gekündigt.

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