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Nauwieser Viertel: Stadt will keine weiteren Kneipen

Nicht nur beim Nauwieser Fest (hier 2011) wird sich im Nauwieser Viertel gerne amüsiert.

Nicht nur beim Nauwieser Fest (hier 2011) wird sich im Nauwieser Viertel gerne amüsiert.

Saarbrücken. Das Nauwieser Viertel darf nicht von einem Wohnquartier in ein Kneipenund Amüsierviertel „umkippen“. Wünschenswert ist dagegen, die „gebietstypische Funktionsmischung“ von Arbeiten, Wohnen und Gastronomie zu erhalten. Dies ist jedenfalls die erklärte Absicht der Saarbrücker Stadtverwaltung. Sie schlägt deshalb dem Stadtrat vor, in der nächsten Sitzung am 11. September eine sogenannte Veränderungssperre zu beschließen. Mit solch einer Sperre könnte die Verwaltung verhindern, dass weitere Lokale öffnen. Andererseits genössen bestehende Kneipen und Restaurants aber Bestandsschutz und könnten sogar erweitert werden. Schließlich sei zu berücksichtigen, „dass Kneipen, Cafés und Gaststätten das Bild des Nauwieser Viertels wesentlich prägen und fester Bestandteil des Lebens und Arbeitens im Viertel sind“, heißt es in der Vorlage aus dem Rathaus. Anlass für die Veränderungssperre sind zwei Bauanträge auf Nutzungsänderungen: eine ehemalige Peep- Show soll in eine Spielhalle und ein Elektrohandel in eine Pizzeria umgewandelt werden.

Beide Anträge widersprechen nach Einschätzung der Verwaltung den Entwicklungsszielen für das Nauwieser Viertel. Der Bezirksrat Mitte, der zu dem Vorhaben gehört wurde, schloss sich in seiner jüngsten Sitzung der Sichtweise der Verwaltung an. Bezirksbürgermeisterin Christa Piper (SPD) äußerte Sympathie für ein Stadtteil-Management in dem Viertel, wenn aus Kostengründen nicht hauptamtlich, so zumindest aus einem besonderen Engagement dort tätiger Menschen heraus, wie man es in vorbildlicher Manier in der Mainzer Straße kenne.

Sie erinnerte in diesem Zusammenhang an die Ankündigung von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD), die Interessengruppen des Nauwieser Viertels an einen runden Tisch zu bekommen, damit gemeinsame Ziele formuliert werden könnten.


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