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Neue Attraktionen für das St. Ingberter "blau"

St. Ingbert. "Wellness" liegt voll im Trend. Das erleben auch die Verantwortlichen der St. Ingberter Wasserwelt "das blau", die immer mehr Besucher anzieht. Die Betreiber wollen darauf reagieren. 1,5 Millionen Euro, erläutert Bürgermeister Rainer Hoffmann, als Aufsichtsratsvorsitzender bei der Bäderbetriebsgesellschaft ganz nah am Geschehen, stehen für eine Erweiterung der Sauna-Landschaft zur Verfügung. Und er fügt stolz hinzu: "Wir finanzieren die Vergrößerung nicht über Fremdmittel." Zum 1. August 2008 waren die Preise im Wellness-Bereich gestiegen. Zugleich kommen heute doppelt so viele Gäste wie ursprünglich prognostiziert. Damit hat sich die Bädergesellschaft finanziellen Spielraum verschafft und kann das Vorhaben nun ohne geliehenes Geld anpacken. Frei- und Hallenbad haben seit der Eröffnung der neuen Schwimmhalle im September 2005 einen wachsenden Besucherandrang verzeichnet. Jetzt begrüßte Oberbürgermeister Georg Jung den millionsten Besucher (wir berichteten). Gerade die Sauna-Landschaft, sagt Hoffmann, habe einen enormen Zuspruch erfahren. Der Aufsichtsratschef: "Wir wollen etwas tun, bevor die Leute abwandern." Drum wird in die Erweiterung investiert. Eine Million Euro sollen dabei in den reinen Ausbau fließen. Besucher hatten in der Vergangenheit moniert, es gebe zu wenig Umkleidemöglichkeiten und der Ruheraum liege zu nahe an der Schwimmhalle. Solchen Einwänden soll Rechnung getragen werden. 500 000 Euro stehen zur Verfügung für weitere Attraktionen. Was die Sauna-Landschaft schließlich bereichern wird, ist noch nicht spruchreif.  Aber es gibt verschiedene Ideen wie den Bau einer Erdsauna, einer Eisgrotte oder auch einem Raum mit Fitness-Geräten. Auf diesem Weg will die Bädergesellschaft ihre Stammkundschaft binden und womöglich neue Gäste hinzugewinnen. Der Ausbau ist für diesen Sommer geplant.

Die guten Besucherzahlen im "blau" sind nach Auskunft von Axel Sorg, bei den Stadtwerken für die Bäder zuständig, fast nur noch durch einen starken Sommer deutlich zu steigern. Mit knapp 340 000 Gästen im vergangenen Jahr sei die Auslastung schon sehr gut. 2006 riss ein heißer Juli das Ergebnis in die Höhe. Ein schöner Sommer könnte im "blau" noch die 400 000-Gäste-Marke knacken lassen. mbe

"Wir wollen etwas tun, bevor die Leute abwandern."

Rainer Hoffmann




Meinung

Der "blau"-Bau zahlt sich aus

Von SZ-Redakteur

Michael Beer

Das Markensiegel "familienfreundliche Stadt" trägt die St. Ingberter Stadtverwaltung zuweilen mit arg breiter Brust vor sich her. Im Fall des Schwimmbads "das blau" aber doch vollkommen zu Recht. Denn das noch junge Bad ist ansprechend, hat günstige Eintrittspreise und wird wohl auch gerade deshalb von Bürgern der Mittelstadt wie auch Menschen aus dem Umland sehr gut besucht. Der Begriff "Erfolgsgeschichte", der als beliebte Floskel zu oft fällt, trifft zu. Der geplante Anbau ohne Schulden macht das deutlich.

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