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Neue Autobahn-Ausfahrt Homburg: Landesbetrieb soll Planung im Stadtrat vorstellen

Von SZ-Redakteur Ralph Schäfer

Der Homburger Oberbürgermeister Karlheinz Schöner begrüßt die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums für den Bau der Autobahn-Anschlussstelle „Homburg-Ost“. In der nächsten Stadtratssitzung am 29. September soll darüber informiert werden.

Homburg.
Die Autobahn-Anschlussstelle Homburg-Ost, für die das Bundesverkehrsministerium nach einer Mitteilung des Bundestagsabgeordneten Alexander Funk grünes Licht gegeben hat (wir berichteten) ist für den Homburger Oberbürgermeister Karlheinz Schöner unstrittig und dringend notwendig. „Wir haben den Anschluss allerdings immer in einem Gesamtpaket gesehen mit der B 423 und dem Ausbau der Autobahn-Anschlussstelle Homburg/Bexbach zur ‚Vier-Ohren-Lösung“, betonte Schöner im Gespräch mit der SZ. Er betonte, Baulastträger, der bezahlt und entscheidet, sei der Bund. „Es soll insgesamt fünf Prüfvarianten geben für Homburg-Ost. Die diskutierte Variante vier liegt mir so nicht vor“, betonte der OB. Deswegen sei die Formulierung in dem Schreiben des Bundesverkehrsministeriums, dass „die Stadt Homburg der Variante vier zugestimmt habe“, falsch.

Laut Schöner soll der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) das Gesamtpaket in der nächsten Homburger Stadtratssitzung nochmal vorstellen. Dem schloss sich die CDU-Stadtratsfraktion an. Der LfS soll dann „die komplette Konzeption des Bundes mit B 423-Umgebung, sder Ertüchtigung des bestehenden Anschlusses Homburg/Bexbach an der A.6 und des neuen Anschlusses Homburg-Ost zusammenhängend darstellen“, wie Fraktionsvorsitzender Christian Gläser jetzt mitteilte.

Das ganze Projekt, so Homburgs OB, müsse sowieso regional gesehen werden. „Die B 423 ist auch ein Thema für Limbach und Kirkel. Ich bin diesbezüglich einer Meinung mit den Kollegen in Bexbach und Kirkel.“ Der Stadtrat solle auch am 29. September von der Planung in Kenntnis gesetzt werden, „damit wir die Bürger informieren können. Ich hoffe, irgendwann ein Planmodell zu haben, bei dem man sehen kann: Hier geht’s rauf auf die Autobahn und hier runter“, so Schöner. Er betonte nochmal, um das Ziel Entlastung vom Durchgangsverkehr in dem ganzen Bereich, schließlich gehe es nicht nur um die Schwarzenbach-Umgehung, zu erreichen brauche man das besagte Gesamtpaket. „Deshalb bin ich sehr froh, dass der Bund sich dafür entschieden hat, dass die Anschlussstelle Homburg-Ost kommt. Das war entscheidend wichtig, weil sonst kein Paket möglich wäre.“

Der saarländische Umwelt-Staatssekretär Dieter Grünewald betonte, die Sorgen der Reiskircher Bürger wegen erhöhter Lärmbelastung seien unbegründet: „Die Anschlussstelle Homburg-Ost wird in ausreichender Entfernung zur Ortslage Reiskirchen liegen“, teilte er mit.

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