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Neue Behörden- Hotlines im Saarland

Die Landesregierung will die Erreichbarkeit der Behörden deutlich verbessern. Deshalb hat sie einen Saarland Service-Dienst geschaffen, der rund 20 Arbeitsplätze anbietet, die vor allem für Behinderte geeignet sind.

Saarbrücken. Die Saarländer sollen die Landesregierung und die entsprechenden Behörden besser erreichen können. Zu diesem Zweck hat das Kabinett die Kapazität der Telefonzentrale der Regierung aufgestockt und die Dienstzeiten ausgeweitet. Dazu wurde der Saarland Service-Dienst (SSD) geschaffen, den der Staatssekretär im Finanzministerium, Gerhard Wack, gestern vor der Landespressekonferenz in Saarbrücken vorstellte.

Wack vor Journalisten: „Der Bürger hat ein Recht auf kompetente Ansprechpartner und auf die schnelle Erledigung seiner Anfragen. Dies wird durch den Saarland Service-Dienst ermöglicht.“ Der SSD, so heißt es, sei aus der bisherigen Telefonzentrale beim Landesamt für Zentrale Dienste sowie den Vermittlungsstellen der saarländischen Finanzämter entstanden. Das Team, das Auskünfte zu den von den Bürgern angesprochenen Problemen erteilen und die Vermittlung zu Gesprächspartner bei den Behörden herstellen soll, besteht aus 20 Servicekräften und drei Auszubildenden, wobei die Hälfte der Arbeit von Behinderten, von Blinden und Sehbehinderten verrichtet werden soll. Weiterhin ist der SSD unter der bekannten Rufnummer der Landesregierung mit 50100, und zwar unter der Vorwahl von Saarbrücken, erreichbar.

Jedoch sind die Dienstzeiten ausgeweitet worden, täglich von acht bis 18 Uhr, von Montag bis Freitag. Falls der gewünschte Ansprechpartner nicht erreichbar ist, sollen dem Anrufer die Telefonnummern der entsprechenden Dienststellen angegeben werden; außerdem sei geplant, den verhinderten Adressaten bei den Behörden mittels E-Mail auf den Anrufer hinzuweisen. Ferner sei vorgesehen, so Wack, diesen Vermittlungsservice der Landesregierung auch auf die Kommunen und auf die Bundesbehörden auszuweiten, wobei die Zielvorstellung ist, eine einheitliche Behördennummer, ähnlich den Notrufen, bundesweit anzubieten. Im Moment, so der Staatssekretär, registriere die Regierungszentrale jährlich rund 650.000 Anrufe, also rund 2200 am Tag. gf




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