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Neue Firma in Saarbrücken: Q-Lab hat Jobs zu vergeben

Von SZ-Redakteur Joachim Wollschläger

Saarbrücken.
Zwei Fragen hat Stefan Daiser, Leiter der Firma Q-Lab, in den vergangenen Wochen besonders häufig gestellt bekommen: „Was macht Q-Lab eigentlich?“ und „Warum haben Sie Ihre Deutschland-Niederlassung ausgerechnet in Saarbrücken eröffnet?“

Die Antwort auf die zweite Frage ist ein Loblied auf das Saarland: „Weil hier einfach alles stimmt. Hier gibt es nicht nur eine hervorragende Infrastruktur, wir haben bei der Ansiedlung auch alle Wünsche sofort erfüllt bekommen“, sagt Daiser. Und Doug Grossman, Sohn des Gründers und Chef des Konzerns in Cleveland, Ohio, setzt noch einen drauf: „Wir bin bei keiner Neuansiedlung jemals so zuvorkommend behandelt worden wie hier im Saarland.“ Vor knapp zwei Wochen hat das Unternehmen seinen Deutschland-Sitz aus Düsseldorf nach Saarbrücken in die Hallen des AW Burbach verlegt. Platzmangel in Düsseldorf waren ein Grund für die Entscheidung aber auch die besseren Konditionen und die gute Autobahnanbindung im Saarland. „Von Saarbrücken aus erreichen wir in kurzer Zeit alle wichtigen Zentren“, sagt Daiser.

Q-Lab – das ist dann die Antwort auf die erste Frage – stellt Geräte her, in denen Unternehmen ihre Produkte auf Wetterbeständigkeit prüfen können. „Wir machen das Wetter“, sagt Daiser lachend. In solch einem Gerät wird ein Produkt dann mehrere Tage oder auch Monate extremen Licht-, Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnissen ausgesetzt. „Nach drei Monaten wissen Sie dann, ob beispielsweise ein Lack in zehn Jahren noch genauso aussieht wie heute“, sagt Grossman.

Saarbrücken dient dabei einerseits als Vertrieb für die Geräte und die Testträger aus Metall, andererseits als Testlabor, in dem Kunden Einzelprodukte prüfen und potenzielle Kunden sich über die idealen Geräte für ihr Unternehmen informieren können. „Unsere Produkte stehen bei Autoherstellern ebenso wie bei den großen Chemie- und Farbenproduzenten, aber auch bei Nanotechnologieunternehmen“, sagt Daiser.

Zwei Mitarbeiter sind aus Düsseldorf mit nach Saarbrücken gezogen, zum Start hatte Daiser bereits knapp zehn Mitarbeiter. Jetzt sucht er händeringend weiteres Personal – unter einer Bedingung allerdings: es muss zweisprachig sein.

Mittelfristig soll in Saarbrücken die Europa-Zentrale entstehen. „Deutschland ist für uns ein ganz entscheidender Markt. Entscheidungen, die in Deutschland getroffen werden, sind entscheidend für die Welt“, sagt Grossman, der mit seinem Unternehmen eigenen Angaben zufolge rund 1000 Kunden in 60 Ländern beliefert. Für eine Expansion ist in Burbach jedenfalls genug Platz: „Wir haben hier noch reichlich Optionen“, sagt Daiser.

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