L365 Weiskirchen Richtung Nonnweiler Sitzerath Gefahr durch defektes Fahrzeug L 365, Vollsperrung für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen in der Ortsdurchfahrt Sitzerath, aufgrund eines liegengebliebenen Schwertransportes Für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen besteht keine Vollsperrung. (08:29)

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Neue Ideen für das Sportzentrum Erbach

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Homburg. Wenn’s um die Schulund Sporthallen in Homburg geht, dann konnten die seit Ende 2010 gefassten Haushaltsbegleitbeschlüsse mit guten Nachrichten aufwarten: Das Sportzentrum Erbach, so einer der Kernpunkte, soll umgebaut und saniert werden. Und damit in der Phase der Bauarbeiten nicht auf Großereignisse verzichtet werden muss, beteiligt sich die Stadt Homburg mit 1,5 Millionen am Ausbau der Sandrennbahnschule des Kreises, die insgesamt 6,5 Millionen Euro kosten soll. Großveranstaltungen sind das eine, der tägliche Trainingsbetrieb das andere. Und der wäre durch umfangreiche Bauarbeiten stark gestört oder gar unterbrochen.

Deswegen gibt es in der Stadt Homburg nun die Idee, dass ein Neubau unter Umständen besser wäre, informierte Stadtpressesprecher Jürgen Kruthoff auf Anfrage. Für einen Neubau hatte sich beim SPDNeujahrsempfang auch Rüdiger Schneidewind, der städtische Beigeordnete, stark gemacht. Bei einer Sanierung, so sein Argument, käme zwei Jahre der Sportbetrieb zum Erliegen. Doch das ist nur einer der Gründe, warum die Stadt mit einer neuen Sportstätte liebäugelt.

Die Anwohner des Sportzentrums seien durch den Verkehr, gerade bei größeren Ereignissen, ziemlich belastet, erläuterte Kruthoff. Und ein günstig gelegener neuer Standort, weiter weg von einer Wohnbebauung, könnte dies sowie die manchmal schwierige Parkplatzsituation entschärfen. Von Seiten der Erbacher Politiker gebe es dabei den intensiven Wunsch, dass auch ein möglicher Neubau in Erbach realisiert wird, so Kruthoff. Bleibt nun also die Suche nach einer geeigneten Stelle. Dazu sagt der Stadtpressesprecher: Beim vorsichtig anvisierten Standort könnte es mit der Verkaufsbereitschaft der Eigentümer nicht so einfach werden. Wo genau so eine neue Halle stehen könnte – in diesem Punkt hält sich die Stadt auch deshalb bedeckt, weil sie fürchtet, dass sonst die Preise in die Höhe getrieben werden könnten.

Was letztlich teurer käme, Neubau oder Sanierung, ist noch schwer abzuschätzen. Für eine komplette Renovierung samt Abriss der bereits geschlossenen alten Turnhalle und dem Aufbereiten des Umfelds rechnet die Stadt grob mit 4,3 Millionen Euro. Vorteil eines Neubaus sei hingegen bestimmt ein großes Einsparpotenzial bei den Energiekosten.

Ohnehin hofft Homburg beim gedanklichen Planspiel auf Geld aus der Landeskasse. Immerhin, so Kruthoff, habe das Sportzentrum überregionale Bedeutung, etwa als Leistungszentrum der saarländischen Turner, als Gastgeber für Veranstaltungen wie beispielsweise das Hallenmasters sowie als Trainingsstätte der Basketballer der Saar-Pfalz-Braves. Derzeit biete das Sportzentrum Erbach – neben der Robert-Bosch- Turnhalle mit einigen wenigen Plätzen – faktisch als einzige Halle in Homburg Zuschauertribünen.

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