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Neue Jobs bei Wagner Pizza in Nonnweiler

Mitarbeiterinnen Produktionsstraße für Piccolinis.

Mitarbeiterinnen Produktionsstraße für Piccolinis.

Von SZ-Redakteur Thomas Sponticcia

Nonnweiler. Auch wenn Pizza Wagner nach eigenen Angaben weltgrößter Hersteller von Tiefkühl-Flammkuchen ist, Hauptstandbein des Nonnweiler Unternehmens bleibt die Pizza. Mit dem Kernprodukt ist Pizza Wagner die Nummer Zwei im deutschen Markt für Tiefkühlpizza. Eine Million Produkte verlassen täglich die Anlagen des größten saarländischen Ernährungsunternehmens. 2011 kämen weitere Neuheiten hinzu, kündigte der Sprecher der Geschäftsführung der Wagner Tiefkühlprodukte GmbH, Gottfried Hares, an. Wegen der weiter steigenden Nachfrage wolle die Firma den Produktionsstandort in Nonnweiler erweitern und zusätzliches Personal einstellen. Genaue Zahlen dazu wollte Hares aber noch nicht nennen.

Jetzt schon werde an fünf Tagen rund um die Uhr produziert. Beschäftigt sind zurzeit 1380 Mitarbeiter. Alleine 2010 wurden 72 Mitarbeiter neu eingestellt.

Pizza habe einen grundsätzlichen Vorteil gegenüber anderen Produkten, sagt Hares. „Man kann damit allen regionalen und ethischen Erwartungen gerecht werden“ – ob jemand nun Vegetarier ist oder Fleisch mag oder aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch isst.

Alleine in den vergangenen fünf Jahren sei die Nachfrage nach Tiefkühl-Pizzen aus dem Saarland um 30 Prozent gestiegen, sagt Hares. Deshalb hat Pizza Wagner erst kürzlich sein Logistikzentrum erweitert. 20.000 Paletten mit Fertigware können hier gelagert werden. Der Bedarf an frischen Zutaten ist riesig.  Zum Beispiel braucht Pizza Wagner so viel Käse, dass die Lieferanten für die Herstellung mehr Milch benötigen, als die saarländischen Bauern jährlich produzieren. Die Rohstoffe kommen aus der Region genauso wie aus dem ganzen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland. Die Aufträge aus der Firmenzentrale sorgen laut Hares im Umkreis von Nonnweiler für weitere 300 bis 400 zusätzliche Arbeitsplätze in den Zulieferbetrieben.



Alle Rohstoffe und Lieferanten würden zertifiziert und regelmäßig auf ihre Qualität hin überprüft. Und die Rohstoffe würden ohne Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe verarbeitet in den nächsten Monaten teurer würden.
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