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Neue Jobs für 700 arbeitslose Saarländer

Regionalverband. Bis zu 700 Bürgerarbeitsplätze fördert das Jobcenter Saarbrücken. Bürgerarbeitsplätze sind sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit einer Wochenarbeitszeit von 30 Stunden. Der Zuschuss des Bundes von 1080 Euro im Monat an den Arbeitgeber führt dazu, dass der Beschäftigte ein Brutto von 900 Euro erhält. Bürgerarbeit wird für maximal 36 Monate gefördert. Sie muss im öffentlichen Interesse sein und darf der Privatwirtschaft keine Konkurrenz machen. Von den Bürgerarbeitsplätzen sollen die Menschen profitieren, um die sich das Jobcenter kümmert: Langzeitarbeitslose, die von Hartz-IV leben. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo sagt, der Regionalverband stelle 870 000 Euro bereit, nachdem der Regionalverbandsausschuss am Donnerstag die Förderung der Plätze beschlossen habe. Bei diesem Betrag sei berücksichtigt, dass ein Teil der Mehrkosten über Einsparungen des Regionalverbandes bei den Kosten der Unterkunft wieder reinkommt. Gillo: „Es ist besser, Zuschüsse für Arbeitsplätze zu finanzieren als Arbeitslosigkeit zu subventionieren. Wir bieten vielen Langzeitarbeitslosen eine neue Chance zur Rückkehr in den regulären Arbeitsmarkt. Und wir kompensieren wenigstens einen Teil der wegfallenden Ein-Euro-Jobs.“

Deren Zahl müsse 2012 um rund 750 sinken, da der Bund Fördergeld für die Jobcenter gekürzt habe. Dabei sei die Nachfrage nach vergleichbaren Arbeitsplätzen erheblich. Freie Träger, etwa die Awo, das Zentrum für Bildung und Beruf Saar in Burbach oder die Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitslosenberatung und Beschäftigung Burbach, die bislang solche Ein-Euro-Jobs boten, seien bereit, stattdessen Bürgerarbeitsplätze einzurichten. Schwierig sei die Finanzierung der Nebenkosten gewesen, die den Trägern entstehen. Der Zuschuss des Regionalverbandes von 150 Euro je Arbeitsplatz und Monat deckt Gillo zufolge diese Kosten. red

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