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Neue Maschine für den Kampf gegen den Dreck

Diese Spezialreinigungs-Maschine testet die Stadt gerade. Das Foto entstand auf dem Rabbiner-Rülf-Platz. Foto: Becker&Bredel

Diese Spezialreinigungs-Maschine testet die Stadt gerade. Das Foto entstand auf dem Rabbiner-Rülf-Platz. Foto: Becker&Bredel

Das Ding macht Lärm und Schaum. Und es ist das Gegenteil von dem, was Eisdielen- und Kneipeninhaber und ihre Kunden gerade auf der Berliner Promenade und Rabbiner-Rülf-Platz haben wollen. Die „Höllenmaschine“, wie einer sagt, ist nicht gut fürs Geschäft. Aber womöglich gut, um den Dreck, der sich dort auf dem Bodenbelag festgesetzt hat, zu beseitigen.

 

Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) testet nämlich zurzeit ein bisher in Saarbrücken nicht eingesetztes Reinigungsverfahren. „Bei diesem Verfahren wird mit rotierenden Hochdruckdüsen gearbeitet“, erklärt Michaela Kakuk von der Stadtpressestelle. Im Test, der heute zu Ende gehen soll, werde sich zeigen, „ob es sinnvoll ist, ein solches Reinigungsgerät anzuschaffen – also ob es wirtschaftlich zu betreiben ist und den gewünschten Reinigungseffekt erzielt“.

 

Was die Maschine kosten soll, war gestern nicht zu erfahren. Für die testweise Reinigung von Promenade und Rülf-Platz zahle der städtische ZKE allerdings rund 5000 Euro – „inklusive Mehrwertsteuer und Anfahrt“, wie Michaela Kakuk sagt. Und ergänzt: Die 5000 Euro „könnten bei einem eventuellen Kauf der Maschine teilweise angerechnet werden“.

 

Es sei aber klar: „Da es sich um einen reinen Test des Verfahrens und des Reinigungsgeräts handelt, kann man noch nichts dazu sagen, wie oft es dann zum Einsatz kommen würde.“ Die „Chance, dieses Verfahren auch flächig zu testen“, habe sich kurzfristig ergeben. „Von Vorteil ist natürlich, dass bei sommerlichem Wetter die Flächen schnell abtrocknen und man das Ergebnis besser beurteilen kann“, sagt Michaela Kakuk. „Vor Ort werden die Belange der Besucher und Gewerbebetriebe, die im Gegenzug von einem saubereren Ambiente auch profitieren, natürlich soweit wie möglich berücksichtigt“, verspricht sie.

 

Dass die oberen Treppenstufen der Promenade gestern zeitweise abgesperrt waren, erklärt Kakuk auch mit „Testzwecken“. Man wolle eine „neue, schmutzabweisende Beschichtung“ ausprobieren. Diesen Test macht das Amt für Straßenbau und Verkehrstechnik . Durch Messungen soll geprüft werden, wie griffig und rutschfest diese Beschichtung ist. Dass der jetzige Belag womöglich falsch gewählt worden ist, verneint Michaela Kakuk. Sie sagt: „Der aktuelle Belag, der sich in anderen Städten bereits bewährt hat, wurde im Zuge der Neugestaltung der Berliner Promenade unter mehreren Alternativen sorgfältig ausgewählt.“

 

Und dann sind da noch ein paar Treppenstufen am unteren Ende der Treppe, die ein paar Zentimeter verschoben sind. „Die Verkehrssicherheit ist gewährleistet“, versichert Stadtpressesprecher Thomas Blug. Die Schäden sollen noch in diesem Jahr behoben werden, ohne dass der Stadt Kosten entstehen.
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