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Neue Rettungswache in Planung

Nachrichten aus der Region Merzig.

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Merzig. „Wenn alles wie geplant verläuft, schaffen wir noch in diesem Jahr den Spatenstich zu unserer neuen Rettungswache“, sagt Michael Hoffmann, Geschäftsführer der DRKKreisgeschäftsstelle Merzig- Wadern. Gemeint ist der Neubau unmittelbar neben der DRK-Geschäftsstelle in der Losheimer Straße in Merzig. Die Planung sei in vollem Gange, bestätigt Hoffmann. Allerdings liege das Projekt in Händen des Bauträgers, des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung. Im Zuge der Baumaßnahme „Discountmarkt“ im Schmittengewännchen habe man den alten Standort in der Torstraße aufgegeben. „Schweren Herzens haben wir unsere dortige Rettungswache am 8. Mai geräumt“, sagt der Merziger DRKChef. Die Garagen seien an den Investor des Lebensmittelmarktes verkauft worden. Seit 1974 waren in Merzig zwei Rettungswagen, zwei Krankenwagen und ein Gerätewagen im Rettungsdienst stationiert.

„Jetzt haben wir uns vorübergehend mit allen Fahrzeugen am Standort der Merziger SHG-Kliniken eingerichtet“, sagt Hoffmann. Dankenswerter Weise habe SHG-Klinikdirektor Dr. Kurt Wahrheit schnell und unkompliziert Garagen, Stellplätze und Unterkunftsräume zur Verfügung gestellt.

Vor Einbruch des Winters werde man noch Carports installieren. Auf dem Gelände der Klinik seien zuvor lediglich ein Notarzt- und ein Rettungswagen stationiert gewesen. „Es sind enge Verhältnisse, und der provisorische Standort ist nicht optimal“, bedauert Hoffmann. Auch aus der Sicht kurzer Einsatzzeiten lebe man derzeit in einem Provisorium, meint der Kreisgeschäftsführer. Da man einen Teil des Haustadter Tals mit zu versorgen habe, sei es wichtig, mit den Fahrzeugen bald schon wieder in der Nähe des alten Standortes zu sein. Jetzt müsse man zunächst die Planungsphase abwarten. Hoffmann: „Dann hoffen wir auf ein baldiges Ende unseres Provisoriums und freuen uns auf die neue Rettungswache.“

HINTERGRUND

 
Rund 17 000 Einsätze wurden bisher von den insgesamt fünf Rettungswachen im Kreis Merzig-Wadern erfolgreich durchgeführt. Zurzeit verfügt der DRK-Kreisverband über 13 Fahrzeuge, davon sechs Rettungswagen und zwei Notarztfahrzeuge. 47 Mitarbeiter sind im Rettungsdienst des Kreises tätig. Neun junge Menschen durchlaufen derzeit ihre Ausbildung. Etwa 120 Ehrenamtliche sind im Wirkungsbereich des Kreis-DRK tätig, 15 junge Leute befinden sich im Sozialen Jahr. „Der Wegfall des Wehrdienstes tut uns sehr weh“, klagt DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Hoffmann. Deswegen müssen aktuell 15 potenzielle Ersatzdienstleistende über Mitarbeiter-Zeitverträge personalisiert werden. owa

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