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Neue SZ-App fürs iPad kostenlos

Mit dem iPad ist es Apple gelungen, eine eigene Geräteklasse zu schaffen. Und für immer mehr Nutzer wird der flache Design-Rechner zum digitalen Kiosk. Dort finden sie nun auch die Saarbrücker Zeitung.

Mit dem iPad ist es Apple gelungen, eine eigene Geräteklasse zu schaffen. Und für immer mehr Nutzer wird der flache Design-Rechner zum digitalen Kiosk. Dort finden sie nun auch die Saarbrücker Zeitung.

Saarbrücken. Nach dem iPhone ist das iPad die nächste Erfolgsgeschichte des kalifornischen Lifestyle-Computerherstellers Apple. Genaue Zahlen gibt es nicht. Aber allein im Saarland sollen laut Schätzungen bereits mehr als 10 000 iPads verkauft worden sein. Der flache Design-Rechner, der per Finger bedient wird, ist nicht nur für Videos, Musik und mobiles Internet interessant. Auch Zeitungs- und Zeitschriftenverlage entdecken das Gerät als neuen Kanal für ihre Inhalte. So auch die Saarbrücker Zeitung : Kurz vor ihrem 250-jährigen Geburtstag, erscheint sie am digitalen Kiosk.

Auf dem iPad nutzt man so genannte „Apps“ – die Kurzform für Applikationen, also Anwendungen –, die über den im iPad eingebauten „App Store“ geladen werden. Die SZ -App gibt es kostenlos (im Store nach „Saarbrücker Zeitung“ suchen). Sie setzt sich aus drei Teilen zusammen: Nachrichten, Termine und ePaper. ePaper bezeichnet die Form der Zeitung, die zwar in digitaler Form, aber im Originallayout der Druckausgabe auf dem iPad dargestellt wird.

Der kostenlose Nachrichtenteil informiert rund um die Uhr über das Geschehen im Saarland, in Deutschland und der Welt. Exklusiv-Nachrichten und Interviews des Berliner Büros der SZ erscheinen in der eigenen Rubrik „Exklusiv“. Der Terminkalender gibt einen umfassenden Überblick über Veranstaltungen in der Region.



Herzstück der SZ -App ist jedoch der „Kiosk“: Hier stehen alle Lokalausgaben kostenpflichtig zum Herunterladen zur Verfügung. Die Zeitungslektüre auf dem iPad lässt sich allerdings sieben Tage kostenlos testen. Für Abonnenten der Druckausgabe gibt es Sonderkonditionen. Da das iPad eine deutlich bessere Auflösung als ein normaler PC-Monitor besitzt und Inhalte strahlend hell präsentiert, lässt sich die Zeitung auf der Apple-Flunder gut lesen. Durch Berühren mit den Fingern können Artikel vergrößert und verkleinert werden.

Der Nutzer navigiert auf mehrere Arten durch die Zeitung: Die Seiten lassen sich ganz normal blättern. Am unteren Rand der App kann der Nutzer zudem ein Laufband mit Miniaturdarstellungen aller Seiten aufrufen und so schnell das gewünschte Ressort finden. Ergänzend steht ein Index zur Verfügung, um Zeitungsseiten direkt über ihren Titel aufzurufen wie „Themen des Tages“, „Wirtschaft“ oder „Lokales“.

Eine Besonderheit ist die Suche. Inzwischen gibt es eine Reihe von Verlagen mit ePaper-Anwendungen für das iPad – die SZ -App bietet eine bisher einzigartige Suchfunktion auf zwei Ebenen an: Der Nutzer kann in bereits geladenen Ausgaben nach Stichwörtern suchen. Aber auch das digitale Archiv aus älteren Ausgaben lässt sich durchforsten – auch wenn der Nutzer diese noch gar nicht aktiv auf seinem iPad gespeichert hat. So lässt sich gezielt nach Themen fahnden.

In Vorbereitung ist ein Such-Alarm: Wer nicht verpassen will, wenn zum Beispiel etwas über seinen Verein in der Zeitung erscheint, kann die Suche speichern – und erhält automatisch eine Mitteilung, wenn in einer SZ -Ausgabe ein Artikel über seinen Verein veröffentlicht wird. Zum nahenden 250. Jubiläum der SZ klingt so aus dem iPad etwas Zukunftsmusik.
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