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Neue Show: Wie Hypnotiseur Jan Becker sein Publikum verblüffen will

In seiner neuen Show „Hypnotize the World“ möchte Jan Becker sein Publikum dazu bringen, „Dinge zu wissen, die man nicht wissen kann“. Bei seinem SZ-Besuch hat der in Neunkirchen geborene Hypnotiseur gleich ein passendes Beispiel parat: „Kurz die Augen schließen – tief einatmen – entspannen“, sagt er zu einer Kollegin. Plötzlich kann diese die PIN-Nummer seines Handys.

Nach dem ausverkauften Abschluss seiner vorherigen Deutschland-Tour in seiner Heimatstadt feiert der 39-Jährige nun am 3. Oktober in der Gebläsehalle Neunkirchen die Premiere seiner neuen Show. „Hier aufzutreten, ist für mich was Besonderes“, sagt Becker, der in Berlin lebt, als er mit Frau und Sohn seine Eltern im Saarland besucht. „Die Show ist sehr interaktiv. Jeder kann erleben, was Hypnose ist“, verspricht er seinem Publikum. Zum Beispiel seien Gäste plötzlich in der Lage, Japanisch zu verstehen oder in „NSA-Manier“ geheime Daten aufzuspüren. „Zudem will ich die Herzen der Zuschauer im gleichen Rhythmus schlagen lassen“, kündigt er an.

Nach der Premiere in seiner Heimat möchte er mit dem Programm international auf Tour gehen. „Ich habe geplant, den Times Square in New York zu hypnotisieren“, verrät er. Doch zuvor möchte er dieses Experiment im August mit seinen Landsleuten auf dem St. Johanner Markt in Saarbrücken ausprobieren.

In Beckers aktueller Show soll auch sein am 11. August erscheinendes, neues Buch „Das Geheimnis der Intuition“ eine wichtige Rolle spielen. In der Hypnose habe man die Möglichkeit, auf den Prozess des Unbewussten zurückzugreifen, erklärt er. Seine Erfahrungen in diesem Gebiet hätten ihm enorm dabei geholfen, Prinzipien zu finden, die für jeden individuell anwendbar seien. Die Leser hätten die Möglichkeit, die Technik zu erlernen, an ihre Intuition richtig heranzugehen, sie für sich ideal zu nutzen und so ihre Sinne zu schärfen: „Man lernt richtig zu Sehen, Hören und Fühlen“, sagt er. Die Intuition sei im Übrigen fest im Leben verankert, lasse sich nicht an- und abschalten und sei auch eine Form von Glücklichsein.

„Nicht das Kuriose scheuen“, lautet ein weiterer Ratschlag des Hypnotiseurs. So hat sich der Glatzköpfige mit einer Haarsträhne in der Mitte mit 20 Jahren zu dieser ungewöhnlichen Frisur entschieden. Heute ist sie nicht nur Beckers Markenzeichen, sondern auch zu einer wichtigen Komponente im Leben eines anderen Menschen geworden. Ein gehbehindertes Mädchen habe seine Frisur nachgeahmt, sagte Becker: „Nun schauen mir die Leute zum ersten Mal in meinen Leben nicht auf die Füße, sondern ins Gesicht“, habe sie ihm zufrieden mitgeteilt. Deshalb empfehle er: „Stehe zu dem, was du möchtest.“

www.jan-becker.com

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